Adam Fularz, 2003
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung..................................................................................................3
2. Historischer Hintergrund...........................................................................3
3. Staatskapitalismus und Planification..........................................................6
4. Elemente des Staatskapitalismus...............................................................7
4.1 Indikative Planung........................................................................7
4.2 Industriepolitik............................................................................11
4.3 Verstaatlichte und gemischte Unternehmen................................12
4.4 Preisbildung und Preiskontrolle..................................................14
4.5 Kreditpolitik................................................................................15
5. Einschätzung……………………………………………………………16
6. Literaturverzeichnis..................................................................................20
1. Einführung
2.1. Die Situation nach dem Krieg
2.2. Merkmale der post-war- selltement
2.2.1 Hybriden der gemischten Ökonomie
2.2.2. Vollbeschäftigungspolitik
2.3. Politische Herausforderungen
2.3.1. Labour- Politik
2.3.2. Ökonomische Herausforderungen
2.4 Anfänge der Planungseuphorie
2.4.1 NEDC als Planungsexperiment
2.4.2 Die Planung unter Konservativen
2.4.3 Stop-and-go
2.4.4 Erosion des settlements
2.5 Finaler Rücktritt des Staates
3. Zusammenfassung und Schluss
1. Einführung
Man betrachtet Groß- Britannien heute als ein Land der radikalen und liberalen Kapitalismus, als ein Musterbeispiel der liberalen Marktwirtschaft. Die Eiserne Lady- Frau Thatcher wurde zum Kennzeichen des Vereinigten Koenigreichs. Jedoch die meisten Europäer wissen nicht, wogegen die Regierungsperiode von Frau Thatcher ausgetreten ist mit Ihrer strengen Kurs in Richtung Marktwirtschaft. Schauen wir naher rein in die Wirtschaftsgeschichte Groß- Britannien, um die Ursachen für die radikale liberale Politik der Thatcherismus.
Die Wirtschaftsgeschichte Groß- Britannien der Nachkriegsperiode zeigt einen unglaublichen Abkehr von der fruehren Politik.
Groß-Britannien: dieses Land gilt heute zusammen mit den USA als In Groß-Britannien ist der Begriff Staat nicht im kontinentaleuropäischen Sinn benutzt, um die gegenüber der Gesellschaft stehende völlig autonome unabhängige Herschaffinstitution zu bezeichnen, sondern es handelt sich vielmehr um eine paternalistische Obrigkeit der Herrschaftsinstitutionen und laissez- faire, was zu Markenzeichen des Thatcherismus wurde. Groß- Britannien wird oft als eine „stateless society par excellence“ bezeichnet
[1].
Es war aber nicht die ganze Zeit so gewesen. Die Grosse Depression vom Jahre 1929 und die danach folgende 15 Jahren der Krisen und Kriegen bedeuteten für die Briten eine ganze Reihe der kollektiven Anstrengungen und zentralisierten, kriegsbeingten Wirtschaftssteuerung. Kurz danach eine neue Ära ist gekommen: die der Großregierung und der Elephantosis des öffentlichen Sektors.
Die Briten meinten, dass sie eine "much governed nation" seien. Die stattliche Regulierung und Einmischung ging zunächst von den Gemeindebehörden aus, aber im Laufe der Zeit sich bei den zentralen Institutionen in London anlagerte. Diese Situation schaffte feste Grundlagen fuer die Herausbildung der spaeteren System.
Nach 1945 (Regierungswechsel von Churchill zu Attlee) wurde Großbritannien durch exzessive Verstaatlichungen und keynesianischer Wirtschaftspolitik gekennzeichnet. Diese bestimmte Phase in der Entwicklung der modernen britischen Wirtschaft dauerte bis Regierungsantritt von Frau Thatcher und wurde durch statism gekennzeichnet- also die unmittelbare Verantwortlichkeit der Regierung für das Wirtschafts- und Sozialleben
[2].
Bis weit in die sechziger Jahre konzentrierte sich die britische "Wirtschaftstaat" auf die Vollbeschäftigungspolitik und der Unternehmensbereich war zuständig für die Entwicklung und Modernisierung der Wirtschaft. Auch die Versuche aktiver Industriepolitik im folgenden Jahrzehnt nahmen sich im internationalen Vergleich eher bescheiden aus.
Es wird oft gesagt, dass diese neue Harmonie der Staatlichen Einmischung in das Wirtschaftsleben hatte zum einen wesentlich mit der Erfahrung der Kriegswirtschaft zu tun: es wurde erkannt, was administrativ machbar wurde, und die Kooperation hat Regierung und Gewerkschaften viel gelernt. Diese Tendenz erwuchs auch aus der gewissen Überzeugung, dass die Popularität und Wählbarkeit aus der erfolgreichen Management des Wohlfahrtsstaates kommt.
Der statism der Nachkriegszeit herrschte aber nicht unangefochten, allen Verstaatlichungen und Planungsambitionen zu Trotz. Er wurde auch durch mehrere Modifikationen und Begrenzungen geprägt, die oft von der Seite der parastaatlichen Formen der Kontrolle, den unabhängigen Gremien auskamen. Man nennt diese Form der Überwachung als indirect government die aus der Tradition der stateless society kommt.
2.1. Die Situation nach dem Krieg
Das post-war settlement etablierte sich gleich nach dem Zweiten Weltkrieg und markierte einen rapiden Wechsel in der bisherigen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Man sagt, dass der Wechsel um so radikaler war, als es sich ein Art der überparteilicher „Nachkriegskonsens“ herausstellte. Die Hauptursache dieses Wandels war der Krieg, der die neue kollektive Gesellschaftsbeziehungen gestaltet hat. Der Krieg zeigte die Machbarkeit und Kraft der kollektiven Ausstrengung, um den öffentlichen Bedarf zu decken, schaffte neue Bureaukratien, die sich schnell über ihre riesige Steuerungsmacht überzeugt haben.
Der Zweite Weltkrieg war wesentlich länger und umfasste breitere Gebiete als der Erste. Deswegen erforderte er mehr von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Engagement, eigentlich erforderte er totales Engagement. In der Kriegsspitzenzeiten circa 45 % der Bevölkerung wurde mobilisiert oder arbeitete für die Kriegsmaschinerie. Noch in den Nachkriegszeiten 30 % den Ausgaben der britischen Konsumenten wurden rationiert. Im Jahre 1946 wurde sogar entschieden, Brot zu rationieren!
Es gab evidente Lerneffekte aus dieser Periode, und die davonkommende Zentralplanung hat zunehmende Rolle auch in der ersten Jahren der Nachkriegszeit gespielt. Eine fragliche These besagt also, dass die allokativen Funktionen auf den Märkten durch die Staat in den Kriegesjahren aufgenommen wurden und später nur einfach beibehalten wurden
[3].
Die Öffentlichkeit erinnerte sich auch an den Wirtschaftsaufschwung nach dem Ersten Weltkrieg. Gleich danach kam ein Wirtschaftskrise (slump). Politiker waren bewusst von dieser Bedrohung und versuchten diese Tendenzen verhindern, indem sie die Wirtschaft steuern wollten.
2.2. Merkmale der post-war- selltement
Mixed economy ist charakterisiert durch eine Wirtschaft mit ausgedehntem öffentlichen Unternehmenssektor und einer allgemein akzeptierten Führungsrolle der Regierung. Dazu kommen die weiteren charakteristischen Merkmale des post-war consensus:
Wichtige Merkmale des „post-war selltement“ (nach Middleton
[4])
1. Mixed economy- eine Wirtschaft mit ausgedehnten öffentlichen Unternehmenssektor und einer allgemein akzeptierten Führungsrolle der Regierung
2. Vollbeschäftigungspolitik auf keynesianischer Grundlage.
3. Gewerkschaften wurden durch die Regierung als ernstzunehmende Verhandlungspartner akzeptiert und deren Kooperation hoher Stellenwert beigemessen wurde.
4. Wohlfahrtstaat nach den Prinzipien des Beveridge Report von 1942, unter Einschluss National Health Service (kostenfreien Gesundheitsdienstes), den größten Arbeitgeber Europas
5. Rückzug aus der imperialistischen Politik, geopolitische Annahmen (Atomwaffe und Mitgliedschaft in NATO)
Der Nachkriegskonsens erstreckte sich denn weniger auf die Einzelmerkmale des settlement, über deren Verlauf gestritten wurde, sondern auf die neue Taktik des Staatshandelns, auf dem das ganze Prozess beruhte. Der Staat galt als grundsätzlich allverantwortlich
[5]. Im Jahre 1948 war die moderne Planung in Großbritannien so fortgeschritten wie in keinem anderen größeren westlichen Land.
2.2.1 Hybriden der gemischten Ökonomie
In der Zeiten des post-war settlement ganze Branchen des Wirtschaftsleben befanden sich in öffentlicher Hand, da die nationalisierten Industrien jeweils eine Wirtschaftszweig zusammenfassten (Ausnahme: Stahlindustrie) und bildeten eine Art der Staatsmonopole. Es wurde sogar gesagt, das der Staat die „Kommandohöhen der Wirtschaft“ unangefochten besetzt hielt!
Genau genommen, die nationalisierten Industrien waren „hybrids“, d.h. sie waren in öffentlichen Eigentum, aber privatwirtschaftlich geführt. Der Staat hat hier eine gesamtwirtschaftliche Führungsrolle erhalten, und musste zugleich die benötigten Instrumenten herausbilden, um die Kontrollaufgaben auszufüllen.
Die Kontrollmethoden folgten meistens dem arm’s length approach, also die Parlaments- und Parteieinflüsse sollten aus der Führungsrolle heraushalten. Parlament hatte nur Einfluss dafür, ob der zuständige Minister die Kontrollaufgaben nachkam. Die unklare Verteilung der Kompetenzen zwischen sponsoring ministers und dem chairman oder Aufsichtsrat des Unternehmens verursachte ewige Streite. Die „public corporations“ verfügten von Anfang an über starke Stellung und der chairman könnte immer sich an die Öffentlichkeit beklagen, wenn in seine day-to-day Aktivitäten eingegriffen wurde
[6].
Schnell stellte es sich heraus, dass die nationalisierten Industrien schwer zu steuern waren, um die staatliche Wirtschaftspolitik zu realisieren. Ihre Investitionspläne und weit bestrittene Stillegungspläne folgten stärker als in der Privatwirtschaft den Vorlieben und Ideen der führenden Managers. Diese Managers, einmal ernannt, verfügten über ähnliche Unabhängigkeit und Unkontrollierbarkeit wie die Chefs von großen börsennotierten Privatunternehmen. Auf die Dauer die Tätigkeit der öffentlichen Managers wurde teuer, und die öffentlichen Kontrolleure während mehreren Reformanlaufen begrenzten sich meistens nur an die Festlegung der Finanzpläne (um damit die Sparsamkeitszielen zu erreichen). Diese ministerielle Kontrolle reduzierte sich auf ein Art gewisser Effizienzkontrolle. Die Ministerialbeamten, die diese Aufsichtsaufgaben als part-time members der Aufsichtsraten erfüllen sollten, waren mangels Spezialwissens nicht wirklich in der Lage, um diese Ziele zu realisieren.
Diese Eroberung der „Kommandohöhen der Wirtschaft“ hatte die Einflusssphäre des Staates nur wenig erweitert. Man rief sogar zu „Sozialisierung der öffentlichen Unternehmen“. Die Staatsunternehmen waren hybrids, Mischlingen der kommerziellen und sozialen Einflusssphären.
2.2.2 Vollbeschäftigungspolitik
Vollbeschäftigungspolitik auf keynesianischer Grundlage war eine der Hauptmerkmalen der neuen Ordnung. Die Ursache dazu liegt daran, dass jede Wirtschaftsstörung im schnellen Anstieg der Arbeitslosenquote endete. Die flexible Arbeitsbedingungen haben derartige Konstruktion gebildet, dass bei jeder Wirtschaftsschock Tausende Arbeitslose binnen zwei Wochen auf der Strassen protestierten.
Britischer Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entspricht geradezu demjenigen, zwischen einem willigen Käufer und einem willigen Verkäufer irgendeiner Dienstleistung. Niemand kann z.B. einem Unternehmer sagen, er habe einen Arbeiter ohne stichhaltigen Grund entlassen und müsse ihn wiedereinstellen oder Schadenersatz bezahlen. Dem französischen Arbeiter steht grundsätzlich ein jährlicher Mindesturlaub von drei Wochen zu, während die britische Arbeitgeber im Allgemeinen nicht verpflichtet sind, überhaupt bezahlten Urlaub zu gewähren. Der Mindestfrist der Kündigung nach einer Beschäftigungszeit von 6 Monaten war eine Woche (in Frankreich dagegen- 1 Monat).
Diese flexible Arbeitskonditionen können eine Erklärung für einen scharfen Kurs der Politik in Richtung der Vollbeschäftigung bilden, um die möglichen sozialen Unruhen zu vermeiden. Staat diente als ein Beschäftigungspuffer, der alle Schocks ausgleichen versuchte.
2.3. Politische Herausforderungen
Post-war-settlement etablierte sich mit der spektakulären Niederlage der Konservativen (nur 31.1 % der Plätze, die Labour gewannen dagegen mit 61.9 % Parlamentsplätze), und dem Regierungswechsel von Churchill zu Attlee 1945. Der radikale Bruch in der vorherigen Wirtschafts- und Sozialpolitik bedeutete vor allem zahlreiche Verstaatlichungen, die seit langem ein wichtiger Bestandteil der Parteiprogrammatik bildeten, aber erst im Nachkriegszeit in der Tat umgesetzt wurden. Die Attlee- Jahren bildeten die Grundsteine den späteren Wachstum der Regierung.
Zwischen 1945 und 1951 die Eisen- und Stahlindustrie wurde verstaatlicht, sowie das Verkehrswesen, Gas- und Elektrizitätswirtschaft, Kohlenbergbau und sogar der zivile Luftverkehr wurden zu „nationalisierten Industrien“. Diese Branchen wurden der Kontrolle durch die Ministerien unterstellt (sog. Sponsoring Departments). Diese Tendenz zur Verstaatlichungen wurde nur wenig umstritten, weil sie Industrien betraf, die dringend reorganisiert sollten oder schon unter liberalen bzw. konservativen Regierungen irgendwelche Vorläufer gehabt hatten
[7].
2.3.1. Labour- Politik
Die britischen Linke waren 1945- 51 an der Macht. Mit dem traditionellen Laissez- faire war es vorbei. Es ist die Anliebe zu sozialistischen Planung, was die ersten Jahren der Labour- Regierung definiert hat . Das Manifest vom Jahre 1945- "Let us face the future" deklarierte vor allem die Kontrolle über Preismechanismen, Nationalisierungsprogramme und keine frühe Auflösung der kriegsbedingten Beschränkungen.
Stets wurde von den Linken gefordert, dass sich die Regierung in immer mehr Angelegenheiten einmische. Aber die Ministern lehnten ab zu planen und die Beamten spielten ein Art der Pantomime, indem sie stets versucht haben, alle Verantwortungsmacht zu entgehen. Also die Entscheidungen so zu treffen, dass die Rechenschaft ihn nicht aufbürden müsse. Die Beamten haben natürlich in den Verwaltungsfragen genügende Entscheidungsfreiheit gehabt, ohne deren ein moderner Staat nicht funktionieren könnte. Aber um die Probleme der Verantwortungsaufteilung zwischen Politiker und Beamten zu vermeiden, die Beamten scheinen keinerlei Initiative zu besitzen und machten alles als ob sie passive Werkzeuge in den Händen den Politiker wären
[8].
Die Labour Regierung war stets gezwungen, ab und zu an den verschiedensten Stellen der Wirtschaft einzugreifen, um die gestrebte Gleichgewicht herbeizuführen. Es war eine gewaltige und schwierige Aufgabe, die Wirtschaft unter Vollbeschäftigung in Stabilität zu halten. Das "Weißbuch" über Vollbeschäftigung, die im Jahre 1944 herauskam, meinte: ".. in diesen Dingen werden wir Pioniere sein. Wir müssen uns daher entschließen, aus der Erfahrung zu lernen; die Instrumente unserer neuen Politik zu erfinden und zu verbessern, während wir diesem Ziel entgegengehen" (zitiert nach Shonfield, Andrew, 1968).
2.3.2. Ökonomische Herausforderungen
Die ökonomische Herausforderungen der ersten Jahrzehnten der Nachkriegszeit sind typischerweise durch die vier prinzipiellen makroökonomischen Bedingungen beschrieben: Vollbeschäftigung, Preisstabilität, ökonomisches Wachstum und Bilanzierung der öffentlichen Ausgaben
[9].
Dem Staat zukam eine neue Rolle der Stabilisierung und zugleich eine Verantwortung für Gesellschaft und Wirtschaft, die nach der Ära der umfangreichen Verstaatlichungen an die Staat fast völlig untergeordnet war. Man spricht auch über einen gewissen Anzahl der trade-offs, also den möglichen Abwechslungen zwischen den vier makroökonomischen Groessen.
Unseres Ausgangspunkt sollte die Überzeugung über die Vollbeschäftigung sein, dass aus der schwierigen Erfahrungen der Zwischenkriegszeiten kommt. Die Sozialsphäre war durch Anstieg der Stabilität und Sicherheit gekennzeichnet, was wiederum Wachstum der Sozialausgaben erforderte.
Die Ziele der Nachkriegsjahren waren durch den Wiederaufbau der Industrie und der Verstärkung des Haushalts definiert. In den früheren 50-ger Jahren die Forderungen nach ökonomisches Wachstum wurden redefniert in den Anstieg im Lebensqualität. Die Vermutungen der ökonomischen Untergang Groß-Britanniens wurden noch gering, aber schon bemerkbar. Diese Bewusstsein hat im Jahre 1958 feste Basis erhalten, als die UN die ersten komparativen Statistiken der Bruttosozialprodukt auf der standardisierten Basis für alle OECD- Länder publizierte. Die britischen BNP- Wachstumsraten, die im Durchschnitt nur 2,5 % im Jahren 1949-1953 betrugen, waren alarmierend niedrig.
Die Gründe für die Verschlechterung der Wirstachaftswachstum können wie folgt definiert werden: einerseits die Kosten des Krieges- als Verlust im Staatshaushalt, Staatsdefizitvergrößerung und monetarisierter Verlust an Produktionsanlagen und Faktorausstattung, die länger als geglaubt sich amortisiert hatten, und zweitens, die Bestrebungen, Groß-Britannien als eine Weltmacht aufrecht zu erhalten, schafften große Oportunitätskosten, die über die Zeit angewachsen haben und lasteten über die öffentlichen Finanzen, Zahlungsbilanz und industriellen Kapazitäten. Diese Verhältnisse haben auch den Politikern überzeugt, um die öffentlichen Finanzen als ein Mittel der politischen Wettbewerb zu nutzen.
Spezifische ökonomische Aspekten des post-war-settlement haben zu Wachstum der Regierungssphäre geführt. Zuerst, die Politik der Vollbeschäftigung, die unter die naturelle Rate der Arbeitslosigkeit gezielt hat. Die Ökonomen der Epoche, wie z.B. Beveridge, meinten, dass die 3- prozentige Arbeitslosigkeit realisierbar war, was natürlich zu niedrig gezielt war und erforderte große staatliche Interventionen, um das Vakuum im Arbeitsmarkt zu erhalten.
Die public choice Theorie besagt, dass die Länder mit großen politischen Wettbewerb werden den Wachstum von öffentlichen Sektor erfahren, und die gleiche Tendenz gilt für Länder mit dominierenden Linksparteien, weil diese Regierungen neigen mehr um die öffentlichen Finanzen zum Ausgleich der Marktdisparitäten zu benutzen. Aber dass war nicht der Fall in Groß-Britannien, wo in den untersuchten Periode 1945/ 1979 beide der Parteien herrschten 17 Jahre lang und die politische Instabilität war nicht größer als in anderen OECD Länder. Also die Ursache liegt woanders.
Das britische Steuersystem könnte eine Ursache sein. Im Jahre 1950, den ersten Jahr, wo wir über standarisierte Statistiken der OECD Länder verfügen, war die britische Steuerrate die höchste in den G-7 Ländergruppe. Die hohen Steuerraten verursachten den "Stop" des Wirtschaftszyklus. Die Ankurbelung des Zyklus erfolgte dann über Staatsausgaben auf keysianischer Grundlage.
Man glaubte, dass die Senkung der Industrieinvestitionen der einfachste Weg sei, um den Zahlungsbilanz zu entlasten. Und die Industrie war ein Sektor, der die Opfer bringen musste bei jedem Wechsel von Aufschwung zu Flaute, wo man die Investitionen beschneiden hat.
2.4 Anfänge der Planungseuphorie
Die französische Planer, die dringend nach den Methoden gesucht haben, um die französischen privaten Sektor dem langfristigen öffentlichen Interesse dienstbar machen zu können, haben den hervorragendsten Beispiel gerade in den Labour-regierten Groß- Britannien gefunden. Im Jahre 1948 waren die Grundelemente der modernen Planung in Britannien in so einem Masse vorhanden, wie in keinem anderen westeuropäischen Land. Die Engländer waren mit ihren Methoden um mehrere Jahre den kontinentalen Länder voraus. Nur die Schweden und Holländer könnten verglichen werden.
Hier wurde sogar der Bank of England verstaatlicht und der Abhängigkeit der Regierung unterstellt. Die Labour- Regierung versuchte alles seiner Kontrollmacht unterstellen. Man redete von "Planung", von "wirtschaftliche Budgetaufstellung". Der erste alljährliche "Economic Survey" aus Jahre 1947 berichtete: " Gewisse in Friedenszeiten auftauchende Probleme wie die Kontrolle der Zahlungsbilanz, können mit annähernd denselben Methoden gemeistert werden, wie sie während des Krieges bei der Zuteilung von Arbeitskräften, Material und Frachtraum angewandt wurden" (zitiert nach Shonfield, Andrew, 1968, Seite 102)
Die ersten Jahren der Nachkriegszeit waren durch den effektiven Knappheit an Rohstoffen und Nahrungsmitteln gekennzeichnet. Das bot die Grundlage zur "Planung", um den laufenden Bedarf bei der verstaatlichten Industrien zu decken, und dabei wurde der Anstieg der Marktpreise verhindert. Wenn es frei verkäuflich wäre, dann hätten die Preise angezogen, und wären die Rohstoffe zu den Zwecken verarbeitet, die der sozialen Politik der Regierung nicht entsprechen wurden.
2.4.1 NEDC als Planungsexperiment
Es ist charakteristisch für kapitalistische Planung, dass der Impuls, sich auf das anscheinend spekulative Prognosen zu orientieren, von den Industrien ausgeht, die große Kapitalien für langfristige Projekte ausgeben, die sich erst nach vielen Jahren amortisieren. Die Planung bietet hier eine Möglichkeit, Risiko zu vermindern. Es war genau der Fall der britischen Stahlindustrie. Die Schlüsselinstitution der 50-ger Jahre, die staatliche Kommission "Iron and Steel Board" festgestellt hatte, dass die Festlegung der erforderten Stahlinvestitionen eine Untersuchung allen Wirtschaftstendenzen braucht. Das im Jahre 1961 ausgegebene Dritte Fünfjahresentwicklungsprogramm war ein Versuchsprogramm für die ein Jahr später erfolgte Einsetzung des NEDC (National Economic Development Councils)
Die Erfolge der Iron and Steel Board waren auf andere Industrien nicht übertragbar. Die Labour-Regierung versuchte, die öffentliche Interesse an einer Vielzahl anderer Industrien durch die gesetzliche Einsetzung der Development Councils im Griff zu bekommen. Die Idee der Development Councils folgte die im Jahren 1945-47 eingeführten Working Parties. Diese Arbeitsgruppen empfahlen die Gründung von Development Councils in elf Industrien, die für die Forschung und Exportförderung verantwortet werden sollen. Die Grundidee war die selbe wie in Frankreich: nach fünfzehn Jahren von Kriegen und Krisen eine Kollektivanstrengung war nötig, um die Industrien zu verbessern.
Die Reaktion der Industrie auf das neu verabschiedete Gesetz über Development Councils war fast völlig negativ. Nur vier Kommissionen wurden angesetzt und die Hälfte davon wurde durch die Unternehmen boykottiert. Auf der einer Seite, neuer Gesetz wurde als eine radikale Reformmaßnahme angekündigt, die den Ordnung bringen sollte. Außerdem war die Zusammensetzung der Mitglieder der Councils (Gewerkschaften, Arbeitgeber, „unabhängige“ Experten) nicht repräsentativ und wenig fortschrittlich. Dagegen die französischen Kommissionen "de modernisation" waren durch die größten und dynamischsten Firmen des bettreffenden Industriebranche beeinflusst, oder sogar dominiert.
Ein Beispiel aus der Praxis
[10]: Geodffrey Rippon, Minister für öffentliche Arbeiten, hat mit Hilfe der Bauaufträgen (in der Höhe von bis zu 250 Millionen Pfunde jährlich)
die Bauwirtschaft dazu gebracht, dass die neue, produktivitätssteigernde und arbeitssparende Methoden eingeführt waren. Am bedeutsam war die Einführung der "Fertigbauweise", bei der die fabrikmäßig hergestellten Einzelteile auf der Baustelle montiert werden. Nur Dutzend großen und dynamischen Firmen erhielten die Aufträge auf Kosten der großen Zahl kleinen und höchst konservativen Kleinunternehmen. Das wäre die französische Politik gewesen.
Man sagt, dass die Geschichte der Development Councils die britische Spezialität illustriert, dass die staatliche und private Macht nicht gemischt, sondern streng voneinander gehalten werden soll.
2.4.2 Die Planung unter Konservativen
Nach der Regierungsübernahme durch die Konservativen im Jahre 1951 die Vollbeschäftigung und die kurzfristige Wirtschaftssteuerung wurde weiterhin von Tories fortgesetzt, ebenso wie das Sozialfürsorgesystem der Labour- Regierung.
Die damalige Tendenzen lenkten sich in Richtung vergangenen Jahrzehnten, wo die Marktfaktoren über die Wirtschaftslage entschieden haben und die Regierungen könnten es nur überwachen. Man hatte versucht, die Rolle des Staates zu begrenzen, und stattdessen ein natürliches Spiel der konkurrierenden Privatinteressen einzuführen. Man war der Meinung, dass die Regierung sich zu viele Aufgaben aufgeladen habe. Die Ideologen der Tories waren Verfechter der liberalen Doktrinen und Gegner der Planung, aber diese Tendenz dominierte nur in den früheren 50-ger Jahren.
Die Ideologen haben die "Operation Roboter" vorgeschlagen, die darauf abzielte, Finanzrestriktionen im Währungstransaktionen abzuheben. Die staatlichen Behörden dürften dann nur mit zwei Faktoren das Wirtschaftsgeschehen beeinflussen: ueber Festlegung des Diskontsatzes und Pfund Sterling Wechselkursanpassung. Obwohl der Plan abgelehnt wurde, die Kerngedanken blieben erhalten. Schon im Jahre 1957, um die Zahlungsbilanzkrise zu überwinden, hat der Schatzkanzler Peter Thorneycroft dem Kreditinstituten verboten, zusätzliche Mittel oder Kredite bereitzustellen. Wenn der Geldhahn zugedreht wurde, dann Inflation aufhören wird - so war die Gedanke. Mit diesen einfachen Methoden wurde sogar das Gegenteil hervorgerufen, also eine Deflation im Jahre 1957.
Später war aber die Doktrin von der "unsichtbaren Hand" in Misstrauen geraten. Die Tories erklärten sich wiederum für die Planung, aber nicht im Sinne der früheren Versuche. Diese neue Tendenz wird durch die verschiedene Beispiele aus anderen westeuropäischen Länder ausgerufen, vor allem die scheinbar so effektive französische Planification wurde neidisch beobachtet. Der neue Zeitgeist verkörperte sich in der neuen zentralen Planungsorganisation.
Der "National Economic Development Council" (NEDC) , der die Wachstumspläne für die wichtigeren Wirtschaftszweige entwickeln soll. Der NEDC bestand aus Vertretern der Regierung, der Gewerkschaften, der Privatwirtschaft sowie der nationalisierten Wirtschaftsbranchen und unabhängigen Experten. Diese Organisation sollte mit Hilfe den National Economic Development Office (NEDO) und den so genannten little Neddies (Economic Development Councils) die Wirtschaftsentwicklungspläne zusammenstellen. Diese Errungenschaften waren wenig radikal: die staatliche Verantwortung für das Wirtschaftsleben war nichts neues, und deren Neuheit bestand nur darin, dass die tripartistische Verhandlungsstrukturen (die dreiseitige Kooperation von Regierung, Unternehmen und Gewerkschaften) institutionalisiert wurden
[11]. Dazu kam die umfangreiche Reorganisation des Schatzamtes in ein innerhalb der Verwaltung agierendes Planungsbüro (ein Art der Keimzelle der Planungsministerium).
Die Bestandsaufnahme der von den staatlichen Behörden kontrollierten Wirtschaftssphäre gibt uns die Auskunft über den außerordentlichen Umfang des Wohlfahrtstaats: die Gemeinden und Staat zusammen beschäftigten 3 Millionen Menschen, die 15 % aller Löhne und Gehalter verdienten. Der Staatssektor kumulierte über 40 % aller festen Kapitalanlagen und über 50 % der Bautätigkeit des Landes.
Es stellte sich bald heraus, dass diese Institutionalisierung keine der Probleme löste, die man glaubte zu lösen. Die Wachstumsziele waren ebenso unerreicht wie früher, das Schatzamt blieb weiterhin mit der Wirtschaftsteuerung überfordert, und die nächste Pfundkrise könnte nicht vermieden werden. Es wurden gewisse Erfolge erzielt, zum Beispiel die Arbeitslosenquote hat nie das Niveau von 3 Prozent überschritten. Jedoch erwies sich staatliches Management der Wirtschaft als ganz schwierig, die Nebeneffekte waren Wachstumsstörungen und Währungskrisen.
Die Situation überdauerte in der Periode der Labour- Regierung von Harold Wilson, deren großzügige National Plans (1964-66, 1965-70) nur die Unzulänglichkeiten dieser Planungen bewiesen haben. Mann sagt, dass die Phase der Planung erst in 1970 praktisch beendet wurde.
2.4.3 Stop-and-go
Es wird oft gesagt, dass die gesamte Wirtschaftspolitik der 60-ger bis in die 70-ge Jahre durch die Stop-go- Politik geprägt wurde, also eine Mischung der künstlichen Ankurbelung und Bremsen des Wirtschaftszyklus. Man glaubte, mit der Wirtschaftssteuerung das Wachstumstempo der britischen Wirtschaft zu verbessern.
Die Öffentlichkeit kritisierte der meistens unglückliche Verlauf dieser interventionistischen Methoden, die Anpassung der öffentlichen Ausgaben und die Einkommen nicht balancieren könnten. Es begann eine Periode der Versuchsverfahrens auf der Suche nach irgendwelchen effektiven Steuerungsmechanismen. Es wurden immer neue Institutionen geschaffen, und jeder Regierungswechsel zog Veränderungen nach sich. Diese lange Phase der institutionellen Umschichtungen (1961-1979) wird oft als die Zeit der adversary politics bezeichnet. Die institutionelle Vielfalt hat eine neue Ordnung eingeführt: die gesamtwirtschaftliche Verantwortlichkeiten wurden zwischen der Schatzamt, dem Board of Trade und dem Departament of Economic Affairs unterteilt. Verschiedene Entscheidungsgremien wurden stets gegründet oder verändert und endlich abgeschafft. Man charakterisierte überzeugend dieser Art der Politik als „to move the institutional furniture around“ oder „reforms without change“
[12].
2.4.4 Erosion des settlements
Ein wichtiger Wandel von der Grundzügen des post-war settlement passierte erst unter dem konservativen Regierungschef Edward Heath. Das „Seldson man“ Programm dieser Regierung sah eine Politik der tiefen Rückzug des Staates aus der Wirtschaftssteuerung und Verzicht auf Steuerung der Ökonomie. Der öffentliche Sektor sollte geschrumpft werden und unrentable Unternehmen (lame ducks) sollten keine Unterstützung mehr finden. Regierungschef Heath hatte vor, den gewerkschaftlichen Einfluss zurückdrängen.
Disengagement- Programm hatte zur Folge die Abschaffung ganzer Reihe der Steuerungsinstitutionen (National Board for Prices and Incomes, Industrial Reorganisation Corporation, ganze Menge von Economic Development Councils und Departament of Economic Affairs wurden zu Opfer der neuen Strategie). Der verschworene Verfechter des disengagement, John Davies (früherer Präsident des Dachverband der Industrie CBI), wurde zum Minister des neuen Departament of Trade and Industry berufen, die aus dem Board of Trade und dem Ministry of Technology gebildet wurde (und später in den achtziger Jahren als ministry-in-search-of-a-job benannt wurde).
Leider die kommende Zahlungsbilanzkrise ließ die geplante Rückzug nicht zu- die Regierung Heath ist wieder ab 1972 in die Wirtschaftssteuerung eingekommen- die aufgelösste Institutionen wurden geringfügig verändert und neu, unter anderen Namen gestaltet. Es wurden sogar mehrere in finanzielle Niederlage geratene Grossunternehmen verstaatlicht (z.B. Rolls Royce, Mersey Docks, Upper Clyde Shipbuilders).
2.5. Finaler Rücktritt des Staates
Der Abkehr vom post-war settlement und vom Modell des aktiven Staates war ein Misserfolg und bedeutete das Ende der Hoffnung, dass die Regierung zu einer auf Dauer effektiven Wirtschaftssteuerung fähig sei. Auch die Labour änderte ihr Gesichtspunkt. Die folgende Rede der Regierungschef auf der Parteikonferenz im Jahre 1976 zeigt den Wandel der intellektuellen Vorstellungen und die annahehrende Schluss dieser Ära:
„We used to think that you could spend your way out of a recession, and increase
employment by cutting taxes and boosting Government spending. I tell you in all
candour that that opinion no longer exists, and that in so far as it ever did
exist, in only worked by injecting a bigger dose of inflation into the economy,
followed by a higher level of unemployment as the next step. We have just
escaped from the (sic) highest rate of inflation this country has known, we have
not yet escaped from the consequences: high unemployment. That is the history of
the last 20 years.”
(zitiert nach: Middleton, 2000
[13])
Diese Rede wurde durch eine Verschärfung der Haushaltsdisziplin und Änderung der Nachkriegsphilosophie gefolgt. Diese Brutalität der Labour Regierung bedeutete auch die massivste Kurzungen der öffentlichen Ausgaben in der ganzen Nachkriegszeit.
Die neue Labour- Regierung hat die Wachstumspolitik zum Ende gebracht, indem man die cash-limits eingeführt hat (1976). Das bedeutete ein Verzicht auf die bisherige keysianische Nachfrage- Steuerung sowie auf die Sozialpartner-Einbindung. Man konzentrierte sich vor allem auf das Sparen in der Regierungsapparat. Aber der richtige Rückzug des Staates fand erst in der Ära des Thatcherismus statt.
3. Zusammenfassung und Ausblick
Wenn man die Wirtschaftsgeschichte Groß-Britanniens betrachtet, hat man einen Eindruck, dass diese ganze Periode der britischen Kapitalismus durch den damaligen Zeitgeist geprägt wurde. Die gute Nachrichten über Erfolge des Kommunismus in Russland und Osteuropa (die falsifiziert wurden, aber dass hat man viel später erfahren) und die Erringrungen der erfolgreichen Wirtschaftsmanagement aus der Kriegszeiten haben die neuen Traume in der Gesellschaft erweckt.
Man hat geglaubt, dass eine derartige Wirtschaftssteuerung auf längere Zeit machbar wäre und die Gesellschaft wollte der sozialen Sicherheit nach dem Krieg. Nachkriegskonsens erstreckte sich auf die verstaatlichten Industrien, auf die Einbeziehung der Sozialpartner in die Gespräche, und auf die künstliche Vollbeschäftigung, die von Seite der Gewerkschaften gefordert wurde. Man war bewusst, dass der steile Anstieg der Arbeitslosenquote die soziale Unruhen und Aufstieg der Nazismus hervorgerufen hat, die zum II Weltkrieg geführt hatten. Die panische Festhaltung an der Vollbeschäftigung wurde nur ein Mittel, um die soziale Schocks auszugleichen und ein Merkmal der Nachkriegskonsens, der als eine Beruhigungsperiode nach der Mühe der Kriegen und Krisen gesehen werden kann.
Die Verschlechterung der Wirtschaftswachstum war eine offensichtliche Konsequenz der neuen Verhältnisse. Wie die Linke Regierung meinte `in diesen Dingen wollen wir Pioniere sein`, also die mögliche Fehlentscheidungen waren im Kauf genommen. Man wollte etwas neues probieren, eine alternative Weg suchen. Da es so eine nicht gibt, stellte sich nach erst nach einigen Jahrzehnten heraus. Am Ende den 70-ger Jahren es ist zu Routine geworden, dass die Kritikern der Regierung von einem post-war-consensus gesprochen haben, und haben damit versucht, die Ursachen der relativen ökonomischen Verschlechterung Groß-Britanniens zu begründen.
Die 'finale' Rede der Labour- Regierungschef zeigt, dass die Ökonomie mit dem 'trial and error' Verfahren hartnäckig getestet wurde, bis erst nach 20 Jahren man war einig, dass es eine Misserfolg war. Dabei kann es vielmehr um die langfristigen Effekte dieser Politik gehen: die verstaatlichten Industrien waren nicht innovativ, und haben den technischen Fortschritt verpasst. Bei solchen Industrien braucht man circa 10 bis15 Jahren von Verspätungen, um aus dem Markt herausfallen. Die chairmans der public corporations haben zu wenig Anreize, um ihre Unternehmen an den Fortschritt und Wirtschaftszyklen anzupassen. Die Abweichungen haben sich kumuliert, bis nach zwanzig Jahren explodierten sie mit einer Welle von Streiks der Bergwerker und Gewerkschaften.
Es ist sogar merkwürdig, wie die Labour- Regierung aktiv nach der Suche der (möglichen) Steuerungsinstrumenten war. Diese Art der manuellen Wirtschaftssteuerung war äußerst aufwendig und die Steuerungsinstanzen waren deutlich überfördert.
Vielleicht die Geschichte mag sich wiederholen. Es ist für mich besonders erstaunlich, wie der damalige britische Nachkriegskonsens an die heutige polnische Wirtschaftspolitik ähnelt. Sogar ein Art der National Health Service wurde durch die polnische Regierung ins Leben berufen, der die Landeskrankenkassen ersetzen soll, weil sie als `zu sparsam` und `unmenschlich` angesehen wurden.
Es ist klar, dass der Anstieg der Sozialausgaben auf die Dauer nicht ausgeglichen werden kann. Aber man versucht stets, neue Umwege zu finden und die institutionellen Umschichtungen sind als einzige Lösung gesehen. Die Sozialausgaben steigen, und die Sphäre der Staatsunternehmen in Polen ist meistens durch lame-ducks gekennzeichnet, also die Staatsunternehmen, die durch chairmans nach personellen Anlieben und Vorstellungen geführt sind und wo der fehlende Fortschritt zu Akkumulation der Probleme führte. Das sind bankrottgehende Staatsbahnen, Mienen. Wahrscheinlich auch die polnischen Politiker müssen diesen 'trial and error' Verfahren durchzuführen, um zu erfahren, dass auf die Dauer diese Politik nicht möglich ist.
[1] Abromeit, Heidrun, 1999, S. 358
[2] Abromeit, Heidrun, 1999, S. 358
[3] R. Middleton, Government versus the Market, 2000
[4] Middleton, 1996
[5] Abromeit, Heidrun, 1999, S. 359
[6] Abromeit, Heidrun, 1999, S. 363
[7] H. Abromeit, Entwicklungslinien im Verhältnis von Staat und Wirtschaft, s. 359
[8] Shonfield, Andrew, 1968, S.108
[9] Middleton, 2000
[10] Shonfield, Andrew, 1968, S.128
[11] H. Abromeit, Entwicklungslinien im Verhältnis von Staat und Wirtschaft, s. 361
[12] H. Abromeit, Entwicklungslinien im Verhältnis von Staat und Wirtschaft, S. 362
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Adam Fularz
1. Einleitung
1.1. An der Wasserscheide
1.2. Sammelort der Industrie
1.3. Der Ausbau zur Großstadt
2. Die Jüdische Unternehmer
2.1 Kulturelle Besonderheiten
2.2 Jüdische Wirtschaftsleben
2.3 Jüdische Unternehmer in Lodz
3. Lodz- Das ewige Provisorium
Man hatte seit langem die Frage gestellt, warum ausgerechnet Lodz, das entrückte Ackerstädtchen zu eines der größten Weltzentren der Textilindustrie wurde. Die Hauptursache war die topographische Lage, genau an der Wasserscheide zwischen Oder und Weichsel. Die hügelige Landschaft und die davon kommende Wasserkraft des Flusses Jasien ermoeglichte die Entstehung der frühindustriellen Fabrikantensiedlung. Mit Rückendeckung des russischen Zaren und auf Initiative des Schriftstellers und Staatsmannes (Vojevode von Masovien) Rajmund Rembielinski begann in Lodz der planmäßige Ausbau zur Industriestadt.
Remblinski stellte fest, dass Lodz „durch seine zahlreichen Gewässer zur Anlage jeglicher Maschinen auszeichne; sie reichen für Bleichen, Mangeln und auch Spinnereien aus“. Stanislaw Staszic, polnischer Staatsminister, schrieb: „Lodz- eine kleine, hölzerne Regierungsstadt, seit zwei Jahren für verschiedene Fabriken bestimmt. Die Lage dieses Ortes ist in vieler Hinsicht besonders bemerkenswert, es liegt in seinen ganzen Umgebung am Fuße einer umfangreichen und bedeutenden Erhebung, aus der unzählige Quellen entspringen. Der Abfluss dieser Gewässer kann mit Leichtigkeit so gelenkt werden, dass fast bei eines jeden Fabrikanten Wohnung zu seinem Bedarf Wasserläufe vorbeigeführt werden können Es ist von der Natur nicht nur für Tuchfabriken, sondern mehr noch für jegliche Art von Baumwoll- und Leinunternehmungen begünstigter Platz.“ Die im Jasiental entdeckten Wasserkräfte und auf ihrer Grundlage errichteten bzw. geplanten Industrieanlagen wirkten wie eine Sensation. Sogar wurden diese Industriewunder dem Zaren Alexander von Russland gezeigt im Jahre 1825.
Das, was Lodz zu einer Großstadt gemacht hat, war die geographische Lage- genau an der Wasserscheide zwischen Oder und Weichsel. Genau hier gab es der einzige Platz, wo die Hügel und die Wasserströme so günstig verliefen. dass eine Industriestadt auswachsen könnte, um die Wasserkräfte zu benutzen. Nirgendwo anders, nur hier gab es günstigste Konditionen. Eine Art der Frühindustriestadt ist entstanden, und was bedeutend ist, die ursprüngliche Industriestadt hatte vor allem ausländische Einwohner gehabt: keine Polen, aber andere Nationalitäten, von denen die Deutschen (über 74,1 % im Jahre 1831) wichtiger Faktor der das ‚Lodzer Wunder’ bildete. Es sind die Zuwanderer aus Westen: Tuchmacher und Weber, die das deutsche Handwerk und Unternehmertum mitgebracht haben. Die Weber aus Böhmen, Sachsen, Preußen und anderen Regionen Deutschlands.
Dann kam Ludwig Geyer, der Berliner nach Lodz, um hier eine Riesenspinnerei zu errichten. Die sogenannte Weiße Fabrik wurde 1839 in Betrieb gesetzt, und dazu mit der ersten Dampfmaschine dieses Raumes. Damit hatte Lodz Anschluss an die neusten Fabrikationsmethoden und ein weiterer Kristallisationskern war geschaffen.
Der Graf Berg, am 19. November 1865 bei der Eröffnungsfeier der ersten Lodzer Bahnlinie hat seine Festrede mit folgenden Worten begonnen: "Die Stadt Lodz bildet eine interessante Erscheinung in polnischem Lande: Sie verdankt ihren Wohlstand der deutschen Industrie, dem Unternehmensgeist der Deutschen und dem deutschen Fleiße. Nächst Warschau ist Lodz die bevölkerste Stadt der Koenigreichs Polen. Sie zählt über 40000 Einwohner, darunter 2/3 Deutsche.“
Der Markt im Osten lockte. Das führte zu einer erheblichen Migrationwelle, die sehr bald die damaligen Tuchweber staedchen im damaligen Kongresspolen entstehen ließ. Privilegien und Steuervorteile ermöglichten den deutschen Webern einen guten Start. Lodz wurde zum östlichen Manchester. Der große Sog auf die Region begann, neben den deutschen Webern kamen Polnische Landbewohner, jüdische Händler und Handwerker.
Liedchen darüber waren sehr zahlreich, wandelten alle jedoch an das gleiche Thema ab: Lodz, das gelobte Land, die eitle Hoffnung auf Erfolg, „Theo, wir fahr'n nach Lodz“- war die aller Zeiten populärste Schläger über Lodz, der noch weitere Zuwanderer mit sich brach.
Die Zahl der Einwohner wuchs in erstaunlich rapidem Masse: In der Periode von 1865 bis 1914 die Zahl der Einwohner vermehrte sich über 39-malig, was ein paneuropäisches Phänomen war. Im Durchschnitt war die Lodzer Entwicklung 4-ma schneller als der anderen Großstädte der Europa.

Die Juden
Geschichte des jüdischen Volkes in Lodz ist kurz aber zugleich lebhaft und tragisch. Juden waren eine Gesellschaft, in der durch lange Jahrzehnte ein absolutes Volks- und Glaubensbekenntnis herrschte. Nur sehr wenige Juden sind in die lokalen Finanzweltkreise eingetreten oder werden große Industrieherrscher.
Seit dem II Hälfte des XIX Jhr. haben die Juden eine große Rolle in der Entwicklung der Intelligenz in Lodz gespielt. Sie dominierten Berufe wie: Rechtsanwälte, Doktoren und besonders die Kreise der Architekten.
Die Juden kamen massenhaft nach Lodz erst in den Zeiten der großen wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt, d.h. in der 30ger Jahren der 19. Jh. Die zweite große Welle folgte die Migration aus der westlichen Teilen des Russischen Reichs, ale die neue restriktive Gesetze im Jahre 1882 da eingeführt wurden, die aber das Königreich Polen nicht betroffen haben. Im Jahren 1860-1914 ist die Zahl der Lodzer Juden mehr als 20-malig angestiegen.
Seit Anfang an dominierten die Juden das ganze Handelswesen der sich rasch entwickelten Metropole. Die Rolle der Juden in der Lodzer Gesellschaft war stark, aber nicht dominant. Es gab ein Paar Gründe dafür. Die Lodzer Juden waren damals wenig expansiv. Sie waren treu an ihre ewige Sitten und Glauben, völlig untergeordnet an das Moes'sche Recht. Die entfremdeten sich von der Gesellschaft nicht nur mit traditionellen Trachten und anderen Sprache, aber auch haben sich selber von dem stadtlichen Gesellschaftsleben isoliert. Im Jahre 1825 in dem südlichen Teil der Lodzer Altstadt wurde ein Jüdisches Viertel mit administrativem Befehl errichtet. Es ist für lange 120 Jahre zum Kern der Jüdischen Lodz geworden. In diesen Stadtteil haben die Juden die ganze Zeit hindurch einen Wiederstand gegen die kulturelle und wirtschaftliche Assimilation geleistet.
Die Reaktion auf diese Verhältnisse war die gesellschaftliche Isolation von der Seite der deutsch-polnischen Bevölkerung. Man sollte immer daran denken, dass die Juden zu der Kulturkreis gehörten, der die größten Werte an das Glaubensbekenntnis legte. Freitags gab es Schabass- Kerzen in den jüdischen Häusern, am Sonnabend- Schabass- gab es kein Leben in den Gassen der jüdischen Viertel. Jom Jahwe- Göttlicher Tag war ein Tag, wo die Einwohner der jüdischen Viertel in die Synagoge eilten.
Rituelle Tierestötung, unterschiedlicher Kalender, verschiedene Familienfeiern wie Jom Kippur, Chanuki, Purim, Sukkot, Rosch und schließlich Pascha weckten bei einem positive Interesse, bei anderen jedoch Feindlichkeit und Neid. Jedoch über irgendwelchen Pogromen oder Judenverfolgung sagen die Stadt Bücher und Chroniken kein Wort. Die aus der multikulturellen Umgebung kommende Toleranz brachte ein gewisser "Oekumenismus" der Gesellschaft mit sich.
Der sich rasch entwickelte große Lodzer Industrie brauchte gute Kapitalkenntnisse, Bereitschaft um die technische Neuheiten einzuführen, das Verstehen von Nachfragemechanismen..
Die Lodzer Juden haben alle diese Aspekte des Marktes gut kennangelernt. Jedoch nur sehr wenige sind in die Plutokratie der Reichsten eingetreten. Nur Kalman Poznanski und sein Sohn, Izrael Kalmanowicz Poznanski haben gut die Erfordernissen des sich entwickelten Marktes verstanden. Damals der Anteil der Deutschen in der Lodzer Bevölkerung betrug das enorme 74 %. Die größten Lodzer Fabrikanten waren die Deutschen: Ludwig Geyer, Karol Scheibler und Traugott Grohman.
Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Restriktionen erschwerten zusätzlich das Wirtschaftsleben des jüdischen Volkes. Die Vorschriften geltenden in Koenigreich Polens begrenzten die Wirtschaftsfreiheit der jüdischen Unternehmer. Die Juden durften nur in der jüdischen Viertel wohnen, und nur dort dürften Gebäuden erwerben. Die Juden dürften keine öffentliche Posten besetzen und bezahlten spezielle Zusatzsteuern. Erst im Jahre 1862 ist die Gleichbehandlung der Juden eingeführt worden, und die Speziellsteuern, Jüdische Vierteln, und sonstige Begrenzungen wurden abgeschafft.
Der Anteil der Juden betrug 1897 20,3 % aller Stadteinwohner und dieser Anteil ist bis 1914 auf 32,5 % angestiegen. Die Juden waren vor allem in den Bereichen Handwerk und Industrie (38 %), Handel und Finanzen (40 %) tätig. Nur 22,8 % der Lodzer Juden waren berufstätig, also eine arbeitende Jude hatte im Durchschnitt 4 Personen ernährt. Im Jahre 1842 die arbeitstätige bildeten nur 18 % der Population, also auf einen Arbeitstätigen gab es 5,5 Arbeitsuntätigen. Im Jahre 1861 die Arbeitstätige bildeten nur die 14,9 % der Gesamtzahl der Juden, ein Arbeitstätiger entsprach 7 Arbeitsuntätigen. Erst im Jahre 11897 ist der Anteil auf 34 % angestiegen. Im Vergleich mit polnischen Bevölkerung (45 % der Bevölkerung ist arbeitstätig) oder Deutschen (40,4 %) sind die Juden wenig arbeitsam.
Im Jahre 1821 haben die Juden 88,5 % der allen Handelsgesellschaften funktionierenden in Lodz betrieben. Später ist diese Zahl wenig züruckgegangen (auf 72 %) . Die Juden eroberten auch das Verkehrsdienstleistungen (Pferdekutschen usw.)- über 80,3 % der Arbeitstätigen dieser Branche. Die Handels- und Finanzbranchen waren meistens mit Juden besetzt, wo diese Nation 74 % der Berufstätigen ausmachte. Auch die Freie Berufe (Rechtsanwälte, Ärzte, Journalisten) sind in 30 % durch die Juden repräsentiert.
Gemäß der Kalender der Zeitung ‚Lodzianin’ sind im Jahre 892 auf die gesamte Zahl der 300 größeren Laden und Geschäfte 210 im jüdischen Besitz. Im Handelswesen waren die Juden in Lodz quasi Monopolisten, sie bildeten 74 % der Gesamtzahl der Händler und Kaufmänner.

Der Nobelpreisträger Wladyslaw Reymont in dem Roman „Das gelobte Land“ stellte die Jüdische Gemeinde in Lodz dar.
Der II Weltkrieg hat leider ein Ende dieser Gesellschaft gebracht. Am 8.02.1940 haben die Nazibehörden das Getto in Lodz organisiert, das zu einem gigantischen Arbeitslager für die Juden wurde. Von hier die Nazis haben die Juden in die Vernichtungslager Chelmno an Ner oder Auchwitz gebracht. Aus dem in den Innenstadtquartieren von Baluty und Radogoszcz errichtetem Ghetto, haben nur 800 der 240 000 Lodzer Juden übergelebt. Nazichef der Gov. Friedrich Uebelhoer hat entschieden über die Entstehung des Lodzer Ghettos. Auf dem Gebiet von 4 km2 hat man über 160 000 Personen eingebracht. Die deutsche Verordnung der Nazi-Polizeichefs Schaefer hat angeordnet, an die Juden, die illegal das Ghetto verlassen würden, ohne Vorwarnung zu schießen.

Ewiges Provisorium
Bis 1914 Lodz, diese halbmillionen- Einwohner zählende Metropole verfügte über keine Wasserleitung und Abwässersysteme, wie Uwe Rada berichtet. Amerika, das war in Polen schon immer eine Metapher der Hoffnung. Wie Uwe Rada entdeckt hat, in Joseph Roths Roman "Hotel Savoy", hat diese Hoffnung sogar einen Namen: Mr. Bloomfield aus New York. Seiner Rückkehr fiebert alles in Lodz entgegen. Sie ist die letzte Rettung für eine sterbende Stadt, deren Bildern Roth in der Zwischenkriegszeit das der Regenstadt hinzufügte: "Es war ein dauerhafter Regen, er hing über der Welt wie ein ewiger Vorhang. Die Menschen stießen mit den Regenschirmen zusammen und trugen hochaufgeschlagene Mantelkragen. Die Stadt bekommt an solchen Regentagen erst ihr wirkliches Gesicht. Der Regen ist ihre Uniform. Es ist eine Stadt des Regens und der Trostlosigkeit." Mr. Bloomfield kam tatsächlich, allerdings nur kurz, um das Grab seines Vaters zu besuchen. Doch die Hoffnung ist geblieben.
Zu einem der Lodzer Mythen gehört neben dem "gelobten Land", der "bösen Stadt" und dem Schmelztigel der Nationen auch das Attribut einer "Stadt der Gegensätze". Es war das unmittelbare Nebeneinander von Fabrik und Fabrikantenpalast, der bemühte Prunk der Häuser an der Piotrkowska und dem unübersehbaren Elend ihrer Hinterhöfe, das diesen Mythos nährte. Paläste, Fabriken und die Piotrkowska gibt es auch heute noch, doch die Gegensätze erweisen sich bei näherem Hinsehen als Chimäre. Mag auch die Piotrkowska wieder in neuem Glanz erstrahlen, zum Gradmesser des Kontrasts taugt sie heute so wenig wie sie es damals vermochte.
Wie Uwe Rada bemerkt hat, es ist nicht das Nebeneinander von Palast und Hinterhof was die Stadt prägt, sondern die unbestrittene Vorherrschaft des Provisoriums, dem die Piotrkowska nurmehr unwirkliche Kulisse ist. Dort, wo das wirkliche Leben spielt, in der Aleja Kosciuszki oder der Ulica Kilinskiego zum Beispiel, hat man wegen der Straßenverbreiterungen und dem Bau der Straßenbahntrassen die Vorderhäuser einfach weggerodet. Vielleicht ist das ja das eigentliche Bild von Lodz: aufgerissene, aufgelassene Höfe, obwohl auf diese Stadt keine Bombe fiel, ein ins Ocker gehendes Grau, Regen, wie ihn Joseph Roth im "Hotel Savoy" beschrieb.
Wenn die Straßenbahnräder in den Weichen gegen das Metall der Schienen kämpfen, halten die Passanten ihre Regenschirme nach unten, um sich vor dem aus den Schienen herausspritzenden Regenwasser zu schützen. Und überall dazwischen: eine nicht totzukriegende, widerstandsfähige Form städtischer Architektur. Eine Stadtlandschaft des Provisoriums.
Zygmunt Bartkiewicz schrieb zwei Jahre nach der Niederschlagung der Revolution von 1905:"Es gibt in Polen eine Stadt, die so ist: böse. Und verlogen noch dazu, denn sie ist wie in einen Trauerschleier eingehüllt und macht sich doch über den Tod lustig. Tausende Dächer hat sie aufgerichtet, hoch in den Himmel, aber unten wälzt sie sich im Blut. Aus den schlaffen Blüten der Baumwolle schöpft sie eine unbeugsame Kraft, und von totem Gold lebt sie. Ihre Verdienste verdankt sie Verbrechen."
Przez ostatni rok zawsze ilekroć podróżowałem turystycznie po Polsce, czyniłem to w towarzystwie cudzoziemców - moich zachodnioeuropejskich przyjaciół, którzy przyjechali odwiedzić nasz kraj. Wówczas dotrzymywałem im towarzystwa wybierając się wraz z nimi na wielką wyprawę turystyczną. Bowiem sami nigdy nie byliby w stanie podróżować po naszym kraju. Transport w Polsce to labirynt, w którym kłopot odnaleźć się mają nawet sami specjaliści od komunikacji zbiorowej. Jak więc można oczekiwać że odnajdą się w niej turyści, cudzoziemcy nie znający polskich obyczajów i języka? Przykładów zupełnego i całkowitego niedostosowania polskiej komunikacji dla obcojęzycznych turystów jest wiele, i wszystkie one wskazują że mówienie o rozwoju turystyki w Polsce jest tylko bezczelną obłudą polityków. Bowiem podróżowanie po Polsce jest dla nich na ogół pełną przygód mordęgą w krainie dezinformacji.
Toruń Miasto. Tą stację odwiedziłem raz, przywożąc na zwiedzanie miasta mojego najlepszego przyjaciela, Francuza o imieniu Samuel, któremu notabene tak się tam spodobało, iż postanowił zostać dłużej rozbijając jednocześnie nasz napięty plan dalszego zwiedzania. Polska jest dla niego gąszczem miejscowości o zupełnie niewymawialnych, podejrzanie szeleszczących nazwach. Bydgoszcz wedle Samuela czyta się Bigosk, a wobec ogromnego zdziwienia kasjerki w okienku może być to ewentualnie wyraźnie wycedzone Bigo-s-k-s. Niestety, przybywszy z nim do Torunia nawet ja nie byłem w stanie wiele począć: na wspomnianym dworcu nie było nawet planszy przyjazdów i odjazdów. Jedyną szansą dowiedzenia się czegokolwiek byłaby informacja kolejowa, ale nawet po odstaniu w półgodzinnej kolejce Samuel nie potrafiłby wszak przeczytać gdzie ma zamiar się wybrać, a nerwowo krzyczących „co proszę” i rozwierających oczy jak spodki panien z okienka zaczął się panicznie bać już po pierwszym z nimi spotkaniu oko w oko, gdy to przerażony ich reakcją salwował się ucieczką za róg kasy.
Na żadnym z polskich dworców nie uświadczymy informacji o ofercie przewozowej typowej dla choćby naszych europejskich sąsiadów: Czech, lub Węgier i Słowacji. Tam na każdym dużym dworcu znajdziemy wykazy wszystkich połączeń realizowanych na każdej linii kolejowej kraju lub regionu, wobec czego samodzielne poinformowanie się jest relatywnie proste nawet gdy jest się cudzoziemcem. W Polsce, kraju monopolu PKP (w trzech przywołanych krajach monopolu w kolejowych przewozach pasażerskich dawno już nie ma), taka jakość informacji nigdy nawet nie zaistniała. Pasażerom pozostaje jedynie pani z okienka, najczęściej nieco niemiła lub nawet ordynarna, niezbyt inteligentna i ewidentnie niedouczona do zawodu.
Fatalna informacja jest chyba największą barierą dla podróżnych. Biało- żółte tradycyjne tablice odjazdów i przyjazdów z podanymi trasami i przystankami pociągów są tylko na największych dworcach, a i tak w niewielkich ilościach. Dochodzą do tego częste zmiany rozkładu jazdy, bowiem czasy gdy rozkład ustalano na cały rok, minęły już dawno i obecnie całość pogrąża się w coraz większym bałaganie. Typowa tablica rozkładu na stacji kolejowej jest pełna poprawek, skreśleń i nabazgrolonych uwag. W Krakowie na Dworcu Głównym korekty zresztą naniesiono zresztą tylko na jednej tablicy, inne pozostawiając niemal nietknięte mimo zmian w rozkładzie, na co miałem okazję się naciąć, przychodząc z kolejnym cudzoziemcem (tym razem Niemcem) na pociąg dawno już wykreślony z rozkładu. Takich dezinformacji jest znacznie, znacznie więcej. Niekiedy lepszą informację o połączeniach znajdziemy w miejscowym biurze informacji turystycznej niż na dworcu PKP. Tak było m.in. w Zamościu.
Regułą jest zupełnie inny system biletowy transportu zbiorowego w każdym kolejnym mieście. O ile w jednym mieście plecaki wolno przewozić bezpłatnie (Warszawa), to już w następnym jest zupełnie odmiennie. Systemy dystrybucji biletów są tak różne, że niektóre miasta mają tylko systemy kart elektronicznych (Kalisz) inne sprzedają bilety tylko w automatach zamontowanych wewnątrz autobusów (Zielona Góra), jeszcze inne wymagają wchodzenia do autobusu tylko przednimi drzwiami w celu kontroli zakupionych wcześniej biletów (Częstochowa, Jelenia Góra). Nikt nigdy nie próbował tego ujednolicić, choćby tylko regionalnie tworząc jednolity system o spójnych zasadach.
Niektóre miasta lub regiony Polski to komunikacyjny trzeci siat, gdzie niemal wszystko jeździ bez rozkładu. Miejski transport bezrozkładowy funkcjonuje np. w Zakopanem, gdzie śmierdzące gazem, niekiedy nawet cuchnące, brudne i rozpadające się busy kursują zamiast komunikacji miejskiej. Taki zdezorganizowany transport miejski musiałby wywołać piorunujące wrażenie na gościach olimpiady zimowej, którzy odwiedziliby to miasto gdyby nie daj boże wygrało ono w konkursie starających się o zorganizowanie zimowych igrzysk olimpijskich.
Normą są niekompatybilne systemy biletowe w aglomeracjach. W aglomeracji Tarnobrzeg- Sandomierz, oprócz armady bezrozkładowych busów kursują autobusy różnych przewoźników, z których każdy ma odrębne bilety. Mi zdarzyło się zakupić bilet na autobus nie tego przewoźnika, i dopiero nalepka na kasowniku oznajmiająca nieważność biletów innych przewoźników utwierdziła mnie w błędzie. Co w takim wypadku ma powiedzieć cudzoziemiec? Podróż tramwajem może także być dla niego szokiem. W aglomeracji łódzkiej, przejeżdżając tramwajem przez granicę sieci miejskiej musimy skasować bilet innego przewoźnika. W aglomeracji górnośląskiej także jest dziwnie, bowiem bilety są sprzedawane na konkretne miasta, nie zaś na daną podróż. Część miast stosuje także taryfy czasowe lub strefowe, najbliższe rozwiązaniom europejskim. Jednym słowem: co miasto, to inny zwyczaj.
Podróż autobusem dalekobieżnym jest najczęściej związana z odwiedzinami muzeum komunistycznej gospodarki planowej. PKS-y to dziś 174 w większości państwowe monopole regionalne, które, dzierżąc dworce autobusowe odmawiają innym przewoźnikom korzystania z nich i utrzymują pozycję monopolu. Przewoźnicy prywatni, chcąc świadczyć usługi, muszą zainwestować we własne terminale, często będące niechlujnymi klepiskami na zapleczach centrów miast. Informacja o połączeniach jest zwykle apogeum fatalności i ogranicza się do oferty jednego, lokalnego przewoźnika namalowanej pędzelkiem na szklanej tafli, bez szansy na spójną informację o dalszych połączeniach i ewentualnych przesiadkach, nie daj boże na kolej. Gorsza niż PKS-owska jest tylko informacja, a raczej jej brak, ze strony przewoźników busowych.
Polska dla wielu jest zadziwiającym skansenem i muzeum społecznych i gospodarczych starożytności. Oni chcą ten kraj odwiedzić i znajdują w nim zaskakujące dziwy, jak na przykład lokalną drogę z Radkowa do Kudowy- Zdroju w Górach Stołowych (jeśli uda się im dotrzeć tam po sześciokrotnej przesiadce), mogącej wielością dziur konkurować z powierzchniami Marsa lub Księżyca. Oczywiście, podróżowanie po Polsce jest dla nich w miarę łatwe gdy jeden z ich polskich przyjaciół jest ekspertem od transportu zbiorowego i potrafi nie utonąć w morzu dezinformacji. Sami jednak nigdy nie byliby w stanie przeprawić się przez to bagno bałaganu organizacyjnego i gospodarczego. Najdziwniejsze jest, że nikt nawet nie zauważa potrzeby umożliwienia cudzoziemcom podróżowania do Polski, kraju dla wielu tak egzotycznego, tak ciekawego.
Jak na razie, cudzoziemiec może co prawda dotrzeć do Polski samolotem, ale raczej utknie na lotnisku. Podróżujących samochodem skutecznie odstrasza fatalne oznakowanie (znam historię mych francuskich znajomych, którzy przez kilka godzin plątali się po bocznych drogach gdzieś w pobliżu słowackiej granicy, aż wreszcie w desperackiej akcji zacząć ścierać śnieg z drogowskazów w całej okolicy, bowiem żaden z nich nie miał daszku chroniącego tak ważną dla przyjezdnych treść przed opadami śniegu). Odstrasza paneuropejska fama polskich złodziei samochodów i wizja skrajnie niebezpiecznej sieci drogowej, którą cechuje najwyższa w Europie śmiertelność w wypadkach drogowych (na każde 100 wypadków w naszym kraju ginie 12 osób, podczas gdy średnio w krajach UE zaledwie 3 osoby). Transport zbiorowy jest natomiast dla nich pułapką błędnej informacji lub pustynią jej braku.
Domaganie się tablic z rozkładem z objaśnieniami w obcych językach jest utopią, skoro na ogół brakuje tablic z rozkładem po polsku, a jeśli już są, to mogą być nieaktualne. Wygląda na to, że polski transport zbiorowy stanie się użyteczny dla turystów dopiero wtedy, gdy go skutecznie zreformujemy, prywatyzując dziś niemal bez wyjątku państwowych przewoźników kolejowych i autobusowych oraz tworząc profesjonalne formy zarządzania transportem regionalnym (tzw. związki komunikacyjne), jakie istnieją w większości krajów zachodu Europy. To, że transport zbiorowy da się w taki sposób zorganizować, pokazuje przykład Szwecji, gdzie wprowadzone 25 lat temu związki komunikacyjne są odpowiedzialne za systemy taryfowe i informacyjne oraz wybierają w przetargach przewoźników do obsługi linii. Dziś mechanizmem przetargów objęte jest niemal 100 % komunikacji autobusowej i większość komunikacji kolejowej, którą związki zarządzają dopiero od 1989 roku, gdy ustawowo zniesiono monopol kolejowy i całkowicie oddzielono zarządzanie torowiskami od działalności przewozowej, tworząc zupełnie odrębne struktury umożliwiające nieograniczoną konkurencję na sieci kolejowej.
W Polsce transportem publicznym na ogół nie zarządza nikt, a turystom obecnie oferujemy jedynie ordynarny bałagan i dezinformację. Dezinformacją są również obłudne twierdzenia rozmaitych polityków o rozwoju turystyki w Polsce. Bowiem by ci turyści bezproblemowo tutaj dotarli, wypadałoby ich chyba zrzucać na spadochronach w otmęt polskiego burdelu komunikacyjnego oraz wciągać spowrotem do samolotów za pomocą jakiś specjalnych haków. Jak na razie Polska jest dla turystów terenem do wypraw ekstremalnych, jak dość zgodnie twierdzili moi zagraniczni towarzysze wypraw po Polsce. Nigdy bowiem nie obyło się bez nieoczekiwanej „komunikacyjnej” przygody, które na nieświadomych niczego turystów czekają tuzinami w postaci małych literek pod rozkładem albo adnotacji nabazgranych długopisem jedynym na dworcu „uzupełnionym” rozkładzie jazdy.
Turyści do Polski się nie proszą na siłę. Jak ich nie chcemy, to oprócz całkowitego pominięcia ich jako potencjalnych pasażerów i podróżnych wypadałoby jeszcze częściej pisać na murach „cudzoziemcy precz”, co już niektórzy i czynią, zapewne z miłości dla przyjezdnych, chcąc ostrzec ich przed czyhającym na nich bagnem polskiej komunikacji zbiorowej. Jeśli tak, to czemu takich szyldów nie wywieszają różne monopolistyczne mutanty polskiej gospodarki planowej, czyhające na ofiary niedoinformowania na swych sieciach połączeń kolejowych i autobusowych? Zapewne wielojęzyczna tabliczka „cudzoziemscy turyści precz od Polskich Torów i Autobusów” skwitowałaby z nawiązką ich i rządu poczynania. O ile intencje mutantów można rozumieć, bo są one dla tychże obytych światowo turystów zabytkami zeszłego ustroju, o tyle intencje rządzących odgadnąć trudno. Być może, jak za czasów dawnego ustroju, wolą oni trzymać przybyszów z zagranicy na dystans od naszego kraju, a krajanom zafundują na powrót politykę izolacji, z pewnością mniej pracochłonną niż polityka wspierania turystyki czy też komunikacji zbiorowej? A może po prostu są nic-nie-potrafiącymi dyletantami?
Pojeździmy wspólnie, bowiem, drogi Samuelu, Cirillu, Jonsie, Arne, Michaelu, Sveo czy Tobiasie, sam/ sama przecież nigdzie nie dojedziesz. Podróż do kraju pierogów i bigosu jest dla nich fatalną porażką, jeśli zechcą zrobić to samodzielnie, a podróż z polskim przewodnikiem- czy też wynajętym, czy też po prostu przyjacielem, jest dostępna dla bardzo nielicznych. W Polsce nikt z rządzących najwyraźniej nigdy nie myślał o turystach, i nic nie jest na ich, jak zwykle nagłą, całkowicie nieprzewidzianą i najwyraźniej zupełnie nieoczekiwaną wizytę, przygotowane.
Chiny to kraj totalitarny, w którym dzięki wyzyskowi ekonomicznemu pracowników otrzymujących "orzeszki" za swój trud i wysiłek utrzymywana jest kasta managerów i zarządców z partyjnego nadania, którzy w normalnej gospodarce zostaliby wymienieni na bardziej kompetentnych magnagerów. Cenę za niekompetencję chińskich "partyjnych" managerów i księżycową gospodarklę planową w wykonaniu państwowych firm płacą chińscy pracownicy, muszący przeżyć w nędzy za ułamek stawek jakie otrzymują europejscy czy amerykańscy pracownicy. Na miliardowym narodzie niewolników kwitnie dobrobyt gospodarki amerykańskiej czy europejskiej. Ba, to Chiny, jako kraj najtańszej siły roboczej, są kołem zamachowym globalizacji i "wędrowania miejsc pracy", procesu który bez tego kraju miałby dużo mniejszą skalę.

kolekcja wypowiedzi internautów na forach o Warszawie z roku 2006
To ze Polska jest trzecim swiatem juz mowilem dawno. Za to rodacy obrzucali mnie obelgami za 'antypolskosc'i 'gniazdosranie'. Teraz po kilku latach sa juz na trzecim zakrecie w sposobie myslenia i niedlugo wyjda na ostatnia prosta pogodzenia sie z ta prawda. Pamietac trzeba ze prawda nie zawsze jest wygodnna ale za to jedyna. Trzeba nam popatrzyc prawdzie w oczy, zaakceptowac ja i budowac na zdroworozsadkowych analizach, nie zas na emocjach, ubierankach wydawankach, cacankach pocieszankach, i ukrytych kompleksach nizszosci.
Warszawskei lotnisko odbiega nawert od standardów III wiata. Wystarczy porównac nasze lotnisko z lotniskami wielu krajów nazywanych przez nas trzecim swiatem,to my chyba jestesmy w czwartym swiecie.
W Warszawie spedzilem 25 lat zycia, od urodzenia. Moi rodzice tez urodzili sie i wychowali w tym miescie. Przyznam ze miasto jest chaotyczne, drogi ma dziurawe i zakorkowane, handlarzy badziewiem w centrum, brak City, smierdzace dworce...
przygladnij sie architekturze Wroclawia, Poznania, Szczecina, Klodzka, JeleniejGóry i porównaj to z Bialym stokiem, Warszawa, Lublinem. Ten glupi pajac chyba nigdy nie wystawil nosa z tego stolecznego syfu. Kazdy jeden polak mieszkajacy poza warszawa mowi ze to koszmarny syf, smietniskoi smrod. Shanghaj??? Warszawa nie umywa sie do shanghaju. Zreszta, tak jak nie umywa sie do wiekszosci wielkich miast azji (...) Dworzec Centralny i Smródmiescie, Zachodni, Wschodni: w porównaniu z nimi np. Kijów i Minsk Pasazerski sa sterylnie czyste, lsniace i pachnace. Porównanie z Lehrter Bahnhof - (...) [znajomny z ] USA wizytujac stolice stwierdzil, ze Warszawa przypomina mu murzynska dzielnice w NYC.
Trasy szybkiego ruchu przez srodek osiedli mieszkaniowych. Prosze zobaczyc Berlin, w którym jezdzi sie wylacznie po szynach i rowerowa, prawie bez aut, Kopenhage! A u nas sie stoi w korkach i smrodzie bo panowie z ratusza nie maja koncepcji.
Teraz mieszkam w hiszpanii, czesto bywam w madrycie i barcelonie i absurdem wydaje mi sie stwierdzenie naczelnego architekta, ze taki syf jak w wawie tez jest w innych stolicach europejskich. jasne, jak w kazdej metropolii zawsze znajda sie osiedla zapomniane przez swiat, ALE NIE JEST TO CENTRUM MIASTA! centra sa zadbane, czyste, zaplanowane przy udziale mlodych tworcow oraz respektujac zdanie mieszkancow. sa i drogie dzielnice ale nikt nie stawia muru oddzielajacego od slumsow. nawet londyn, nad ktorym wydawaloby sie, trudno zapanowac z powodu ogromnej ilosci mieszkancow, turystow i emigrantow masci wszelakiej, o pierwsza strefe (centrum) dba i syfu nie ma.
"Nie zgadzam sie! Tytul sympozjum jest demagogiczny. Warszawa nigdy nie byla,nie jest i nie bedzie miastem Trzeciego Swiata. A zdjecia takich kontrastów czy slumsów moge zrobic tez w Nowym Jorku, Londynie, Paryzu, Mediolanie czyBarcelonie - protestowal Michal Borowski, naczelny architekt miasta. Klopot w tym, ze w Wawie takie zdjecia mozna zrobic w centrum:(
rzeczywiscie toczy sie lawina niebezpiecznych rzeczy: rozsnaca segregacja spolecznosci Warszawy, rosnace kontrasty.
Od czasu do czasu bywam w róznych krajach Ameryki Lacinskiej. Sadze, ze znamznam dosc dobrze ten subkontynent: spoleczenstwa, kultury, tradycje etc. Sadze, ze teza wg której Warszawa jest miastem podobnym do miast tzw. Trzeciega Swiata ma swoje podstawy. Co wiecej: bywalem w miastach Meksyku i Brazyli, które sa oniebo ladniejsze od Warszawy. Nie obrazajmy Trzeciego Swiata.... Pozdrawiam.
A dworcekolejowe, autobusy, tramwaje - znajomi z Holandii mysleli ze przyjechali dodawnego ZSRR . (...) Wszyscy moi znajomi z zagranicy mieli te same wrazenia - Warszawa przypomina poludniowoamerykanskie miasta - chaos, brud, rozwalajace sie domy w samym centrum, babcie sprzedajace skarpety na kazdym rogu, itp...
Dla mnie natmiast Warszawa jest najbardziej 'azjatyckim' lub 'rosyjskim' miastem w Polsce. To co na widoku jest zalosne i zaniedbane a bogaci kryja sie w enklawach z ochroniarzami.
• Moje ukochane Miasto, nigdy nie bedzie slamsem IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl
Przeczytaj komentowany artykul » Gosc: MP 31.05.06, 10:02 + odpowiedz
To moje miasto, moi przedkowie gineli w powstaniu, potem Ci co ocalili ogladali, jak zostalo zniszczone. Ale ono nadal zyje, a w zakamarkach murów, kryje sie przeszlosc. To nie stolica Bruklina Faso, lecz Polski - wiec nie lzyjcie tegomiejsca, jesli nie jest to wasza ojczyzna duchowa. Wracajcie do innych metropolii, jak Kielce, Rzeszów czy Radom - tam pewnie pieknej i bardziej geopolitycznie.
• Re: Moje ukochane Miasto, nigdy nie bedzie slamse
Przeczytaj komentowany artykul » princealbert 31.05.06, 10:06 + odpowiedz
piekne slowa. Ale zdejmij klapki z oczu. Byc moze w twym sercu Warszawa jest najpiekniejszym miastem na ziemi ale prawda jest inna - to nieuporzadkowane i brudne miasto bez prawdziwego centrum. Kroluje w nim tandeta, plastik i beton. Dla kazdego, kto zna Europe oczywiste jest, ze (niestety) jest to najbrzydsza stolica tego kontynentu. Moze oprocz Tirany.
Mysle ze to juz chyba czwarty swiat. w trzecim przynajmniej na kazdym rogu masz cos pysznego do zjedzenia. a w warszawie pustynia. albo biznesowy lunch w restauracji (koniecznie wloskiej) albo mcdonalds i kebaby. koszmar. wole azje, tam przynajmniej mozna dobrze i tanio zjesc w centrum miasta. centra Bogoty, Quito , Panamy (kraje uwazane za 3 swiat) wyglaja o niebo lepiej niz Warszawa, niestety. Nie ublizajmy miastom trzeciego swiata - wiele z nich wyglada lepiej.
Skoro warszawa staje sie krajem 3 swiata, to zapraszam do lodzi. bo to juz chyba jet kraj 4 swiata: brud, smród, pelno lumpów, i wyjsc z mieszkania sie czlowiek boi.
Smród Toi-Toi w centrum miasta... Faktycznie klimat. A wchodzac do tramwaju lub autobusu to sie sciaga bizuterie aby nie zapieprzyli
Problem tylko czesciowo polega na tym, czy Warszawa wyglada jak miasto w Trzecim Swiecie. Rzeczywiscie, tak wyglada. Przyjezdzacacy obcokrajowcy podkreslaja, ze ich pierwszym wrazeniem jest przerazenie. Ze nie spodziewali sie, ze stolica w Europie moze tak wygladac. Boja sie.
W tak zwanym Trzecim Swiecie jest coraz wiecej porzadku. Jesli chodzi o Warszawe to nie tylko to miasto, ale prawie cala Polska ma sie czego uczyc od wielu krajów Trzeciego Swiata
niech mi ktos wytlumaczy,dlaczego Warszawa ,po angielsku ma taka nazwe - WAR SAW ( tzn. zobaczylem wojne); czy to przypadek, czy zamierzony cel?

Na czym polega praca dobrego naukowca w Polsce? Na odtwórczości, polegającej głównie na syzyfowym przekładaniu dorobku naukowców z innych krajów na język polski, po to by był on rozpropagowany w Polsce. Polska nauka- czyli według moich obserwacji odtwórcze przekładanie dorobku innych w celu uczynienia go zrozumiałym w Polsce- jest jak dla mnie lekim bezsensem. Nie ma przecież czegoś takiego jak polska nauka.
Są za to polscy naukowcy i nauka polskojęzyczna. Czyli oryginalna próba spolszczenia dorobku nauki światowej w bliżej nieznanym mi celu. Może popularyzacji wśród niedouczonych naukowców, którzy nie znają języka angielskiego? Ale im i tak niewiele pomoże: nawet jeśli są odkrywczy, to zwykle z powodu niewiedzy powtarzają to, co już zostało zbadane przez innych naukowców, ponieważ z powodu bariery językowej nie mają szansy na poznanie aktualnych tematów pracy innych naukowców na świcie. A jesli im się nawet uda zagospodarować niezbadaną niszę, to ich odkrycia pozostaną zamknięte w polskim kotle językowym. Nie ma bowiem komu owych odkryć z tego kotła wykopywać i popularyzować. Wszak kariera polskiego naukowca tego nie wymaga, i jest zupełnie zadowolona z pławienia się we własnym polskojęzycznym sosie.
Ostatnio przeczytałem na forum internetowym relację osoby, która zainteresowała się najbardziej znanymi polakami. Zauważyła ona że spośród największych Polaków zdecydowana większość (Kopernik, Wojtyła, Chopin, Skłodowska-Curie, Paderewski, Polański, Modrzejewska) to byli emigranci, a tylko Wałęsa zrobił sukces tu, w Polsce, i to raczej w dziedzine wymagającej języka polskiego, czyli krajowej polityce.
Dlaczego więc nie można być znanym na świecie, żyjąc w Polsce, i trzeba stąd emigrować by rozwinąć skrzydła i zyskać sławę? Ponieważ skutecznym ograniczeniem jest bariera językowa, sprowadzajaca się do tego, że w Polsce wielokrotnie „odkrywano już odkryte” i powtarzano cudze błędy np. w dziedzinie reform gospodarczych, bowiem sięgnięcie po doświadczenia innych krajów, co byłoby chyba najprostsze, było niemożliwe głównie z powodu bariery językowej właśnie. Kopernik pokonał ją, pisząc po łacinie. Ale ilu było takich, o których dzięki barierze językowej świat nie usłyszał? Ile na tym straciliśmy jako naród?
Niestety: bariera jest i będzie barierą, a najlepiej jest ją pokonać jeśli tą barierę ustawimy w odpowiednim miejscu, zwłaszcza w sytuacji gdzie o usytuowaniu tej bariery możemy decydować my sami. Obecnie bowiem ta bariera jest ustawiona niezbyt szczęśliwie. Ustawiono ją dla niewykształconej przeciętności skazanej na przetrwanie, a nie dla tych, którzy chcieliby odnieść sukces, wobec czego efekty jakie są, każdy widzi. Oczywiście zgadza się- każdy polski naukowiec może publikować po angielsku, ale najczęściej tego nie musi i nie robi.
Używając dosadnego słowa z języka skejtów- skończmy ze ściemą. Niech się oburzą wiekowi profesorowie znający tylko rosyjski, niech tradycjonaliści zaczną walić w bębny nacjonalizmu i dumy narodowej. Ale jedno jest pewne- nauka na świecie jest tylko jedna, i wiele krajów bogatszych i większych od Polski na ogół odpuściło sobie niezdrowe ambicje pokonania wiądących języków światowej nauki, w przypadku rozwoju których zadziałały korzyści skali. Ale trzeba to zrobić za jedym zamachem: drastycznie ograniczyć użycie języka polskiego w całej wymianie myśli naukowych. Niech dominują języki obce, choćby tylko z tego powodu, by było więcej niż pewne, że na przeszkodzie swobodnej wymianie myśli nie stoją żadne przeszkody.
Ja bowiem nie widzę sensu dla jakiego szkolenie doktoranta w Polsce miałoby polegać na uczeniu go odtwórczości, gdzie jedynym jego „dorobkiem” jest inwencja przy żmudnej pracy tumacza nowej terminologii na język polski. Skończmy z tym. Niech doktoranci piszą prace doktorskie po angielsku, niech publikują po angielsku. Wyjdźmy z tego błędnego koła, tego nakrytego niewidzialną pokrywą kotła polskiej biedy, dajmy sobie spokój z powtarzaniem pracy już przez kogoś wykonanej. Spiszmy na straty tych naukowców, którzy nie znając języków obcych mają nadzieję na dokonanie czegoś w nauce i byli klientami „naukowych tumaczeń” pokoleń doktorantów. Machnijmy ręką na cały garb ludzi, którzy na tym stracą, i przestawmy barierę językową tak, że oni zostaną wykluczeni po jej drugiej stronie.
Niestety, to jest brutalne, trudne i dla niektórych bolesne, ale inaczej nie można tego zrobić. Efektem tego będzie to, że osoba dla której języki obce są barierą, nie będzie miała możliwości kariery naukowej w większości dziedzin i czasem pozostanie jej jedynie wąskie poletko tej nauki, gdzie użycie języka obcego nie miałoby celu.
Polskojęzyczna nauka winna się bezapelacyjnie kończyć na edukacji studentów i na opracowaniu skryptów i podręczników do ich nauki. Cała reszta winna być w językach światowej nauki, czyli głównie angielskim. Choć i to jest wątpliwe, bo ja, studiując na niemieckiej uczelni, miałem wiele podręczników anglojęzycznych, i mimo że wykłady były na ogół po niemiecku (bądź co bądź również języku nauki światowej), to materiały do nich nierzadko były już po angielsku. Język narodowy dominował jako wykładowy mniej więcej do licencjatu, a potem zakładano że student już wystarczająco opanował angielski (pewien poziom języka obcego był wymogiem uzyskania licencjatu), i bardzo często pracowano na materiałach angielskojęzycznych oraz oferowano całe kursy w tym języku. Umożliwiało to uczelniom pozyskiwanie i bezproblemowe wykorzystywanie zagranicznej kadry naukowej do prowadzenia wykładów i pracy naukowej.
Dla mnie nie ulega najlepszej wątpliwości, że cała reszta polskiej twórzczości naukowej, ponad poziom magisterium, musi już być w językach nauki światowej, oczywiście poza dziedzinami, gdzie konieczne jest stosowanie języka polskiego, ale te stanowią niewielki procent w całym wachlarzu dyscylin, spolszczanych w niezbyt wiadomym celu przyblizenia ich nie-za-bardzo-wiadomo-komu. Najpewniej profesorom z minionej epoki, których w opinii wielu wciąż należy doedukowywać i wciągać w wir naukowej dyskusji, mimo że ja już skazałbym ten typ nauki na konieczne przecież wymarcie.
Dajmy więc sobie z tym spokój- odeślijmy to brzemię polskojęzycznej kadry naukowej na zasłużone miejsce w historii i zajmijmy się doganianiem postępu nauki światowej, gdzie w wielu dziedzinach, takich jak choćby ekonomia, jesteśmy w tyle. Po co zajmować się edukowaniem i wleczeniem za sobą balastu, skoro i tak wiadomo, że sukcesu w ten sposób się nie odniesie? Po cóż równać polskich naukowców z nizinami „nauki polskojęzycznej”? By ją skutecznie spowolnić? Przecież to nie ma sensu, poza tym że usprawiedliwia egzystencję tych tylko „polskojęzycznych”.
Niech bariera językowa będzie pokonana obowiazkowo przez wszystkich bez wyjątku, i niech będzie ustawiona zaraz po uzyskaniu magisterium, a najlepiej, by wstępem do niej był już okres studiów wyższych po magistracie, wprowadzajacy studentów w fachową literaturę spoza świata ich bariery językowej. Niech i doktorat i nadająca się do skasowania habilitacja, a tym bardziej profesura będą okupione bez wyjątku wymogami publikacji anglojęzycznych. Wówczas naukowiec stanie się synonimem kogoś, kto bariery do wymiany myśli nie posiada, i kto jest cześcią światowej wspólnoty naukowej w pełnym tego słowa znaczeniu, czynnie w niej biorąc udział poprzez publikacje w językach umożliwiających wymianę naukową bez ograniczeń.
W mojej dziedzine ekonomii, którą się zajmuję, na kiludziesięciu mi znanych polskich naukowców, nie ma ani jednego, który byłby naukowcem w takim sensie znaczenia jak przedstawiłem poniżej. Nieliczni wolni od bariery językowej zazwyczaj ociążeni są balastem edukowania kolegów i zajmują się przekałdaniem dorobku nauki światowej w celu rozpropagowania go wśród innych naukowców „bez języka”. Bowiem dziś normą jest właśnie nieumiejętność komunikacji ze światową wspólnotą naukowa i jej poziomem postępu, i stała się ona wygodną wymówką dla rzesz polskich profesorów, od których wprost nie można było wymagać znajomości podstawowych zagadnień z jakiegoś kluczowego podręcznika dla studentów z innego kraju, a domaganie tego świadczyłoby że pytający „chyba z kosmosu się urwał” – wszak typowy polski profesor tego wiedzieć nie może, bo to jest np. „po angielsku” .
Nielicznym barierę jezykową pokonującym pozostaje żmudne zadanie translatora, publikującego polskojęzyczne badania oparte na zagranicznej literaturze, mające w zamierzeniu doedukować polskich kolegów. Cel tego w moim odczuciu jest niewiadomy, być może jest to odruch litości, choć ogólny tego efekt z boku oglądany, przypomina prowadzenie ślepców w pochodzie piechurów. Przewodnikami są tłumacze, a bardzo częste kolizje ślepców z innymi, tudzież naukowe błędy, są nieodzowną częścią takiej wyprawy. Jedyna pociecha płynie z tego, że przez błędy ślepców nikt ze światowego peletonu piechurów nie będzie poszkodowany ponieważ ich nawet nie dostrzeże i nie zareaguje. Poszkodowanymi są jednak obywatele tego kraju, którzy dostają produkt w postaci nauki pełnej różnorakich błędów, może i usiłującej dotrzymać tempa, ale posuwającej się cokolwiek chaotycznie i po omacku, wszak brakuje jej solidnego „zaplecza” jakim jest łączność z jej światową towarzyszką.
Być może po takim postawieniu sprawy okaże się że w Polsce jest niewielu naukowców będących na normalnym, to jest światowym poziomie, wszak niewielka część już od dawna pracuje w innych językach. Cała jednak reszta, grająca rolę „lokalnych iluminatorów” będzie wówczas zdemaskowana, a nowy, normalny standard z czasem zacznie owocować doganianiem światowego peletonu. Bo przecież nie ma innej możliwości by tą barierę pokonać jak to, że naukowiec będzie gwarancją braku bariery języka. Dopiero wtedy możemy być pewni, że nauka w Polsce nie jest „ściemą”, produktem naukopodobnym, dziwnie opóźnionym o wiele lat.
W mojej dziedzinie ekonomii transportu tak właśnie było, a kolejne publikacje naukowców z mej dziedziny były dobrze wygotowane w niewielkiej ilości polskojęzycznej literatury z tego przedmiotu. Wymiany, bezpośredniego czerpania myśli z zagranicy niemalże nie było, a jak już, to dominowała Rosja, oraz siermiężna ideologia minionej epoki, tutaj jakoś mocno zakonserwowana i uparcie powielana. Jeśli nawet ktoś wyrwał się z nowymi tezami „z Zachodu” to na ogół nie był zrozumiany, ponieważ przepaść między „produktem myśli polskiej” a zagranicznym była dość spora. Pora to zdemaskować- wymiany i dorówania do poziomu być nie może, bowiem to właśnie system polskiej nauki jest nastawiony na wspieranie polskojęzyczności, właśnie w celu obrony tych „ślepców” przed zdemaskowaniem.
Pora to zmienić. Niech do uzyskania każdego kolejnego szczebla w karierze naukowej we wszystkich dziedzinach poza tymi w których użycie języka polskiego jest celowe, potrzebne będą tylko obcojęzyczne publikacje, a polskie niechaj nie mają już żadnego znaczenia. Niech polski będzie w pracy naukowej jedynie językiem pomocniczym, językiem skryptów dla studentów z pierwszych lat nauki. Niech polskie periodyki naukowe ukazują się tylko i wyłącznie w językach światowej nauki. I niech polska myśl naukowa zrobi wreszcie karierę, skoro myśli uwięzłej w polskojęzycznym kotle wyjść to za bardzo nie może.
Wówczas jest wg mnie jakaś szansa dogonienia reszty świata, co ma szczególne znaczenie w takich zapóźnionych dziedzinach jak np. ekonomia. Bowiem w momencie gdy język polski jest standardem a przewodnim hasłem jest „polska nauka tylko dla Polaków”, tej szansy w skali światowej już nie ma, lub jest ona bardzo nikła, a cała kariera naukowa zdaje się być bezczelną „ściemą”, czynioną w zakłamaniu (bo skąd absolutna pewność że nie powtarza się już gdzieś wykonanych kierunków badań?) i na ślepo, bez możliwości należytego zapoznania się z dorobkiem reszty badaczy na świecie.

To, co się dzieje w naszym kraju, trudno inaczej nazwać jak morderstwem zza biurka, dokonanym z zimna krwią przez zabiurkowych morderców. Panów, którzy udają że to ich nie dotyczy: dyrektorów z zarządów dróg, samorządowców, a nawet ministrów i urządników ministerstw, którzy zwykle nic nie robią, choć mogliby i mają ku temu kompetencje.
W polskich miastach nie ma dróg rowerowych, mimo że przy odrobinie dobrej woli możnaby je wyznaczyć choćby na chodnikach. Wzdłuż polskich dróg krajowych nie ma ścieżek rowerowych, mimo że ich budowa, choćby tyko z szutru, nie nastręcza większych trudności i wymaga raczej dobrej woli niż wielkich pieniędzy. Takie sieci ścieżek, oczywiście już dobrej jakości, zaczynają się zaraz za polską granicą na Odrze i Nysie. Czemu nie ma ich w Polsce, chocby nawet tylko ze żwiru, wszak jesteśmuy niby biedniejszym krajem? Ponieważ nikt nie poinformował jeszcze polskich zarządców dróg, iż są bezwzględnymi mordercami, którzy na swoich rękach noszą krew swych ofiar.
Należy dążyć do zmiany tej sytuacji, i o to autor tekstu zwraca się do polskich dziennikarzy. Przecież za bezpieczeństwo ruchu drogowego odpowiada zarządca drogi. I powinien rzeczywiście za to bezpieczeństwo odpowiadać, przynajmniej moralnie. Jeśli na danej drodze poniesie śmierć rowerzysta, to pierwsze pytanie powinni zadać dziennikarze właśnie zarządzającemu daną drogą. Czy aby śmierć rowerzysty nie nastąpiła z powodu zaniedbania swych obowiązków przez zarządzającego droga, który winien zapewnić bezpieczeństwo jej użytkownikom?
Artykuł prasowy wraz ze zdjęciem dyrektora zarządu dróg. "Panie dyrektorze, czy czuje się Pan odpowiedzialny za śmierć tego rowerzysty?" Nie? "A powinien Pan". Przecież nie ulega wątpliwości i jest absolutnie ewidentne dla obswerwatora postronnego, iż to właśnie ruch samochodowy stwarza największe zagrożenie dla innych użytkowników dróg, i efektem działań mających na celu uniknięcie śmierci na drogach winno być bezwzględne rozdzielenie podróżujących rowerem od reszty ruchu. Tak też jest w większości krajów rozwiniętych, gdzie rzadkością są miasta pozbawione sieci ścieżek rowerowych lub ruchliwe szosy bez równoległej drogi rowerowej.
Powiedzmy sobie szczerze: to, w jaki sposób kształtowana jest polska polityka transportowa, i jak odpowiedzialne za to władze dbają o bezpieczeństwo użytkowników dróg, jest świadomym morderstwem, dokonywanym na zupełnie przypadkowych osobach. Ale przecież morderstwem, zaplanowanym ze statystyczną i nieuchronną dokładnością 1 ofiary na ileśtam pojazdokilometrów.
Traktujmy więc tych, którzy te spływające krwią polityki transportowe tworzą, oraz tych którzy za brak konkretnych działań na rzecz poprawy bezpieczeństwa na drogach odpowiadają, jak zwykłych morderców, mających na swych rękach krew zwykle Bogu ducha winnych ludzi. Zupełnie i całkowicie świadomych tego, że przez ich bez cienia wątpliwości zbrodniczą działalność ktoś zginie, a ktoś inny zostanie do końca życia kaleką.
Morderców, w całym tego słowa znaczeniu. Bo czy mordercą nie jest, kto świadomie strzela w przypadkowy tłum? Tak samo tutaj- tylko że narzędzie zbrodni- samochody, jest inne. Ale to oni- ci posiadający władzę nad ruchem drogowym i za niego odpowiadający- ponoszą winę za morderstwa na drogach, statystyki wypadków są bowiem nieuchronne. Być może nie zawsze ponoszą całą przewinę, ale z pewnością jej znakomitą część. Niestety, bardzo trudno wobec nich wyegzekwować należytą karę, czyli ich skazać na długoletnie więzienie w zamian za morderstwa, ale przecież to oni powinni odpowiadać. Przecież mają na swoich rękach cudzą krew.
Opublikujmy zdjęcia tych papierowych morderców w polskich gazetach. Tylko tak da się przeciwdziałać zadziwiającej znieczulicy tych zdaje się do głębi wypaczonych moralnie i mających zadziwiająco mało miłości do bliźniego osób, które niestety zarządzają polskimi drogami w tym rzekomo chrześcijańskim kraju oraz kształtują politykę transportową polskich miast, powiatów, gmin, a także całego tego podobno tak religijnego kraju. Wydrukujmy ich zdjęcia w gazetach- może to coś zmieni w ich wielce wątpliwie moralnym postępowaniu? Chluśnijmy w nich wiadrem krwi ich ofiar- może to ich otrzeźwi?
Załączam opis śmierci rowerzysty. Jednej z wielu jej podobnych:
„
Niestety, będzie rozwlekle... Ale krótko się tego nie da opisać...
To było
po południu jakoś tak... Centrum Warszawy to nie jest, tylko
rogatki...
Niedaleko rogatek, skrzyżowanie Górczewskiej z Lazurową...
Duży ruch,
samochodów jeszcze więcej i mnóstwo tirów i ciężarowych,
pchających się jako
zaopatrzenie dla pobliskich marketów...
Jak to widzę oczymi wyobraźni, to
jakbym każdą klatkę z osobna oglądał...
Ale może po kolei...
Zaczęło się
od samych świateł. Podjeżdżający do skrzyżowania z kierunku
Warszawy
rowerzysta, zatrzymał się na światłach, potem przejechał przed
samochody...
Zabłysło zIelone, wszyscy ruszyli, rowerzysta zjechał na
Prawą stronę,
blisko pasa... Widziałem go z daleka, z balkonu swojego
mieszkania jak
jedzie... Nawet dobrze mu szło, pomimo wiatru
przeciwnego... Samochody go
mijały początkowo wolno, potem na zakręcie
neico szybciej... W pewnej chwili
dogonił rowerzystę tir, wcześniej
skręcający z Lazurowej w Górczewską...
Widziałem, jak przyspiesza przy
rowerzyście, będzie wyprzedzał... Chyba...
Na zakręcie nie może... Więc
zaraz za... Zakręt już za nimi... Rowerzysta
trzyma się skrajnego
białego pasa jak blisko może.... Jednak z naprzeciwka
jadą inne
samochody... W pewnej chwili widzę, że rowerzysta unosi rękę i coś
macha
do kierowcy tira.... Który przyspiesza.... Widzę, że wyprzedza, ale
blisko... Za blisko... Z naprzeciwka przejeżdżają dwa samochody, w
czasie, keidy rowerzysta niknie mi z oczu za tirem... Tir już
wyprzedził... Ale... Przez moment jedzie prosto, nagle widzę, że naczepa
jakby skoczyła...
Zamieram.
Szybko przesuwam lornetkę... Za naczepą,
która szybko pomyka dalej,
widzę, że coś wyleciało, jakby spod kół... Nie
widzę co... Tylko to, że
tir zaczyna hamować i zjeżdżą na pobocze i....
Ta.... Ta... Maź...
W pierwszej chwili nie wierzę w to co widzę... Odrywam
lornetkę od oczu... Znów patrzę w nią... I faktycznie, to chyba jest...
Ale nie, niemożliwe.... Tyle razy mnie mijali o kilka centymetrów...!
uciekałęm i ja przed tirami na pobocze... Nie, to niemożliwe!
Winda...
Potem pamiętam jak biegłem w kierunku skrzyżowania... Od miejsca
wypadku, dzieliło mnie z kilkaset metrów, i nie wiem jak to zrobiłem...
Ale dotarłem tam...
I pierwsze co zobaczyłem to tego tira... Otwarte
drzwi do szoferki,
kierowca, jakiś młody gostek, który krzyczy coś... Nie...
Ryczy? Wyje?
Tuż przy końcu naczepy... I pada na kolana... Przed kołami
swojej
naczepy... Od razu, z daleka widzę ten ślad... Czerwono czarny,
ciągnący
się po jezdni, od kół naczepy do tyłu... I tam dalej... Rower...
Nie...
Resztki, czegoś metalowego... Poskręcane żelastwo... I coś na nim
jakby... zaciśnięte... resztki ciała na rączkach?
Ten widok... Przymykam
oczy i powoli dochodzę... Już są gapie...
Opowiadają sobie co widzieli...
jakaś baba z drugą krzyczą na tego
kierowcę tira... Ten wyrywa się jakiejś
babie, krzyczy, że rowerzysta mu
wjechał pod koła, ze wyjechał z bocznej
uliczki nagle... Słyszę sygnał
policji... Tak szybko? Ale jest...
Podjeżdżają... Odwracam głowę... W
tle za kierowcą, widzę te zazwyczaj
czarne olbrzymie opony... Ale tym
razem, są jakby czerwono brunatne... Robię
kilka kroków w kierunku
naczepy... Widzę coś na nich.
Resztki ludzkiego
ciała.
Słyszę za sobą już policjanta... Odganiają ludzi od miejsca
wypadku... Z
boku pojawia się drugi radiowóz... Muszę odejść... Widzę
jeszcze raz
tego kierowcę... Zapłakany, czerwony na twarzy... Coś tłumaczy
policjantowi, który go prowadzi do radiowozu...
Nie wiem co było
dalej (praca), ale tir stał do wieczora na poboczu...
Może powinienem
napisać to wcześniej, ale nie wiedziałem jak to
sformułować... Nie wiem, czy
udało mi się dobrze odzwierciedlić ten
widok tego co się stało z tym
rowerzystą i w jaki sposób...
wg pl.rec.rowery, 21 lipca 2005, 23:09:31

Jesty mało znanym faktem że koleje wysokich prędkości- te „szybkie pociągi”, konsumują nie mniej energii na pasażera niż samoloty. Lobby kolejowe, chcące przekonywać opinię publiczną do zainwestowania wielu mialiardów złotych w infrastrukturę dla tych szybkich pociągów, winno tego faktu nie zbywać milczeniem.
Zyżycie energi na osobokilometr w tych „szybkich pociągach” jest mniej więcej równe nowoczesnym samolotom pasażerskim nowej generacji [1]. Co więcej, wg danych szwajcarskich zużycie energii przez pociągi regionalne w przeliczeniu na pasażera jest równe zwykłemu samochodowi osobowemu, a jeśli uwzględnimy wykorzystanie 3-litrowego samochodu, to pociagi regionalne zużywają niemal dwukrotnie więcej energii [4]. Sytuacja ta wystepuje w Szwajcarii gdzie pociągi regionalne są niemal pełne, a sytuację w Poslce możemy sobie wyobrazić. Na szczęście dla kolei pociągi pospieszne i dalekobieżne mają dużo lepszy bilans energetyczny będąc nieco bardziej wydajnymi energetycznie od samochodów paliwooszczędnych.
Bilans zużycia anergii jest nieco lepszy w szybkich pociągach typu ICE 3 generacji, ale wciąż daleko jest od sytuacji satysfakcjonującej. Eksperci od aerodynamiki wypominają, że zużycie energii w przeliczeniu na pasażera przez szybkie pociągi jest nawet większe niż w przypadku typowych samolotów [2]. Z uwagi na ogromne opory powietrza powyżej prędkości 300 km/h oprór gwałtownie wzrasta, a wraz z nim zużycie energii. Podróż na dystansie 300 km z prędkością 350 km zamiast 300 km oszczędza wprawdzie 8 minut czasu podróży, ale powoduje zużycie energii większe o 30 % [3]. Inne dane mówią nawet iż pomiędzy 300 a 360 km/h wzrasta ono o 60 %!
Niemniej na korzyść kolei przemawia fakt szkód, jakich dokonują spaliny z silników lotniczych na dużych wysokościach atmosfery. Dwutlenek węgla, para wodna, tlenki azotu powodujące powstawanie ozonu etc. Nawet pasma kondensacyjne pozostałe po przelocie samolotu wywołują efekty na ziemi. Jeśli 5 % powierzchni nieba pokryte jest tymi pasmami (co przy dużym ruchu lotniczym jest możliwe), to szacuje się wzrost temperatury na ziemi o 0,6 % [5].
Japoński system szybkiej kolei Shinkansen jest najbardziej niezawodny na świecie; w jednym z lat średnie opóźnienie szybkich pociągów wynosiło tylko dokładnie 6 sekund. W czasie 40 lat obsługi systemu nie wydarzył się ani jeden wypadek zakończony śmiercią pasażera.
Poza tym pociag szybkich rędkosci przy 250 km/h wytwarza tyle hałasu ile typowy Airbus przy starcie (P. Ederer, 1999).
[1] por. http://www.umweltfibel.de/lexikon/lex_h.htm
[2] por. http://www.fh-joanneum.at/fhj/source/presseinformation_detail.asp?PRE_ID=112&lan=DE
[3] Reisen mit Tempo 300, Bahnexperten in Japan und Europa setzen verstärkt auf Hochgeschwindigkeitszüge, Berliner Zeitung, 04.11.1998
[4] Energie, 1/2006, str. 17, por. http://www.ews-energie.ch/images/upload_images/content_images/EWS-Energie%201.2006.pdf
[5] GPM 1/97, http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=1599
Przybysz z zachodu Europy zdziwi się niepomiernie, widząc polskie obyczaje pracy. W Europie pracuje się od 8 lub 9 do mnie więcej południa, po czym następuje najczęściej dwugodzinna przerwa na lancz. Następnie od godziny 14 pracuje się po wieczora. Cały dzień podporządkowany jest pracy. Wychodząc z domu rano, wraca się dopiero o 18-tej lub 19-tej.
Polska jest krajem zupełnie odmiennym: po godzinie 15-tej następuje wielkie święto. Jeśli coś się je w ciągu tych 8-miu godzin (trudno sobie wyobrazić by tak się nie działo), to oczywiście ma to miejsce w godzinach pracy. Mimo że jeść muszą wszyscy, to wyniesione z komunizmu przekonanie pozwala uznać, iż przerwa na II śniadanie, czy też na lancz, jest częścią pracy. Polak tak naprawdę pracuje co najwyżej 7 godzin, i tylko 35 godzin w tygodniu.
Zaraz za polską granicą zachodnią jest już inaczej: Mittagsessen tłumaczy się jako obiad, ale samo słowo Mittag znaczy południe. I właśnie od południa do 14 najczęściej jedzą Niemcy, poświęcając na tą przyjemność dwie godziny. Wybierając się o np. 15-tej na publiczną stołówkę firmy czy uczelni, z reguły znajdziemy ją już zamkniętą.Dowiemy się że „lancz już był”, co może zszokować przybyszy z Polski.
Ciekawe, jak możliwa jest wydajna praca po tylko jednym porządnym posiłku porannym? Być może to również tu tkwi przyczyna polskiej niskiej wydajności, wg danych McKinsey Institute, ponad pięć razy niższej w porównaniu z Niemcami, i aż siedmiokrotnie niższej niż w Stanach Zjednoczonych i ponadsześciokrotnie mniejszej od efektywności Francuzów i Irlandczyków.
Kultura drugiego śniadania to kultura tymczasowości, symbol polskiego „bylejak” pod tytułem niedbale pochłanianego posiłku pozwalającego przetrwać do obiadu. To „bylejak” może stanowić przeszkodę w rozwoju polskiej gospodarki. Czy jednak te zwyczaje ulegną zmianie, zależy od pracodawców, którzy wreszcie musieliby stworzyć pracownikom możliwości wygodnego i taniego spożycia lanczu w pracy, i od samych pracowników, którzy musieliby pozostać dłużej w pracy, bowiem czas najczęściej dwugodzinnej przerwy byłby podobnie jak w całej Europie wyjęty z pensum.
Tak więc zaczynając o 8 rano, skończylibyśmy pracę o 17-tej lub 18-tej, zależnie od długości lanczu. Być może nie ma innej możliwości niż wprowadzenie w Polsce identycznych rozwiązań jak w reszcie Europy, by móc wreszcie zacząć pracować tak długo jak większość Europejczyków, a nie z pustym brzuchem wyczekiwać możliwości udania się na obiad, do czego sprowadza się obecny system.
Fragmenty mat. źródłowych
Jak donosi Wprost (4 maja 2003) przeciętny Polak nie pracuje aż przez trzecią
część roku, czyli przez 122 dni. Przez następne 11 dni w roku przebywa na
zwolnieniu lekarskim. Prawie dwie godziny pracy traci codziennie na posiłki,
świętowanie urodzin i imienin, kosmetykę, czytanie gazet czy gry komputerowe.
Pracownicy sektora publicznego poświęcają pół godziny na zainstalowanie się w
miejscu pracy rano oraz przygotowanie do wyjścia po południu. Statystyczny
zatrudniony pracuje więc tylko niecałe 30 godzin tygodniowo (formalnie 40
godzin). Co szósty badany przez Pentor uważa, że pracuje efektywnie zaledwie 15
minut dziennie.
Raport Międzynarodowej Organizacji Pracy (MOP) ocenia, że Polak w ciągu godziny
wytwarza tylko 1/3 tego, co pracownik w Niemczech. Dysproporcja wynika z
przestarzałych technologii i maszyn oraz z gorszej organizacji pracy w Polsce.
Ekonomista z Wiednia Peter Havlik uważa też, że duże dysproporcje w wydajności
pracy między różnymi sektorami gospodarki i wejście zagranicznego inwestora
powodują, iż wydajność pracy w zakładach Skody w Czechach, Volkswagena na
Słowacji lub Opla na Węgrzech nie różni się od wydajności pracy w macierzystych
zakładach, np. w Austrii.
Szeroko rozumiany sektor usług wytwarza w Polsce niespełna 60 proc. PKB, podczas gdy w Europie Zachodniej - 70 proc., w Stanach Zjednoczonych jeszcze więcej. W dłuższym okresie musi się on rozwijać szybciej niż przemysł, wchłaniając pracowników odchodzących z przedsiębiorstw produkcyjnych.
Zatrudnienie w przemyśle: Polska - 32 proc. Czechy - 29 proc. Węgry - 26 proc.Francja - 18 proc. Wielka Brytania - 15 proc. USA - 12 proc. (dane International Labour Office)
Opr. Adam Fularz 2006
Program inwestycyjny: rozwój transportu publicznego w Warszawie na lata 2008-2010
Program ten przewiduje maksymalne wykorzystanie dostępnej infrastruktury transportowej. Dopiero wówczas gdy ta jest wykorzystana w stopniu możliwie najlepszym, sensownym staje się budowa nowej infrastruktury transportowej.
Obecnie w Warszawie ma miejsce niezwykle marnotrawna polityka transportowa: planowane są np. nowe linie metra, mimo że nie w pełni wykorzystana jest obecna infrastruktura transportu szynowego w mieście – linie kolejowe oraz tramwajowe, na których kursuje mało pojemy, przestarzały tabor. Ponadto wiele lobbies popiera inwestycje najbardziej kosztowne dla podatnika, te najbardziej kapitałochłonne, ponieważ ich realizacja oznacza ogromne zyski dla przedsiębiorców, ale niekoniecznie podatnicy dostają wówczas najlepszy stosunek poniesionych kosztów do osiągniętych korzyści.
Ekonomiści, we współpracy z konsultantami, ekspertami w zakresie transportu publicznego przygotowali program, który będzie tani dla podatnika, a stosunek korzyści (skrócenia czasu podróży, odciążenia sieci drogowej) w stosunku do nakładów będzie niewątpliwie najlepszy ze wszystkich strategii transportu dla Warszawy proponowanych przez inne organizacje ubiegające się o rządzenie miastem.
Fot. Stacja premetra w Stuttgarcie
(wg wikimedia:
http://upload.wikimedia.org/ )
1. PREMETRO - WARSZAWSKA LEKKA KOLEJ MIEJSKA
Kolej miejska zamiast tramwaju
Władze przeprowadzą tramwajową rewolucję: na najbardziej obciążonych liniach znikną tramwaje i zamiast nich powstanie premetro: najbardziej oblegane linie tramwajowe będą obsługiwane innym, pojemniejszym i nieco szerszym taborem o innej skrajni. Warszawa będzie miała nowe linie metra, ale będzie to premetro, typowe metro napowietrzne znane z krajów Europy Zachodniej. Dla miasta posiadającego już infrastrukturę transportu szynowego rozwiązanie to oferuje najlepszy stosunek kosztów i jakości powstałego w ten sposób systemu transportowego.
Premetro: co to jest?
Systemy tramwajowe większości wielkich europejskich miast przeszły rewolucję technologiczną upodabniając się z czasem do metra. Osiągnęły podobną przepustowość, podobny czas przejazdu. W Niemczech systemy premetra (zwane Stadtbahn, po polsku: kolej miejska) funkcjonują w większości dużych aglomeracji, gdzie zrezygnowano z rozbudowy metra (koszt: 100 mln PLN za km) na rzecz nieporównywalnie tańszej, a dającej bardzo podobny efekt kompleksowej przebudowie systemu tramwajowego do systemu premetra. W Niemczech budowa typowych systemów metra okazała się zbyt kosztowna oraz zbyt czasochłonna: również tam budowa systemu metra trwała nierzadko dziesięciolecia. (W Warszawie budowa metra od stacji Politechnika do stacji Plac Wilsona trwała 10 lat!).
Dlategoteż tańsza była przebudowa niektórych linii tramwajowych do wyższego standardu. W Stuttgarcie nastąpiło to już w 1966 roku, we Frankfurcie nad Menem- w 1968 roku. Obecnie w samych RFN działa 14 takich systemów, kolejnych 6 jest w trakcie realizacji. Średnia prędkość handlowa premetra w Duesseldorfie wynosi 29 km/h. Są to praktycznie parametry warszawskiego metra (średnia prędkość handlowa: 36 km/h), za ułamek tych kosztów.
Stacje zamiast przystanków
Wolniejsza prędkość handlowa jest tylko wynikiem częściej rozmieszczonych stacji niż w przypadku metra- premetro bowiem ma priorytet na skrzyżowaniach z ruchem drogowym. Zamiast przystanków na głównych liniach pojawią się stacje podobne do stacji metra, wejście do wagonów będzie się odbywać z jednego poziomu, bez konieczności wchodzenia do pojazdów po stopniach, co spowalnia wymianę pasażerów. Najprawdopodobniej stacje będą miały tzw. wysokie perony, bowiem w przypadku premetra tabor niskopodłogowy jest stosowany relatywnie rzadko z uwagi na jego wyższe koszty. Na stacjach pojawią się wyświetlacze informujące pasażerów o najbliższych połączeniach oraz o możliwych zakłóceniach w ruchu. W początkowym okresie działalności premetra powstanie nieco mniej stacji.
80 składów premetra zamiast starego taboru
Zamiast 100 tramwajów pojedynczych o wieku ponad 40 lat , pochodzących z lat 60-tych XX wieku, zakupionych zostanie 80 składów premetra. Nowy tabor będzie dwukierunkowy, pętle tramwajowe będą zbyteczne. Premetro będzie kursowało co 3-4 minuty w szczycie, co 4-5 minut w międzyszczycie oraz co 5-8 minut poza szczytem.
Fot. Wagony premetra w Stuttgarcie wjeżdżają do tunelu
(wg wikimedia: upload.wikimedia.org)
Uprzywilejowanie na skrzyżowaniach
Przewiduje się zainstalowanie nowych sygnalizacji świetlnych uwzględniających uprzywilejowanie pojazdów premetra. Premetro będzie kursować dużo szybciej dzięki wyeliminowaniu postojów na skrzyżowaniach z drogami kołowymi. Zajmą też mniej miejsca na skrzyżowaniach ponieważ dzięki większej pojemności kursować będzie nieco mniej pojazdów. Z czasem możliwa będzie budowa płytkich tuneli w miejscach gdzie będzie to celowe ze względów bezpieczeństwa i estetyki. Szybszy czas przejazdu zostanie osiągnięty poprzez odpowiednie, rzadsze rozmieszczenie przystanków oraz priorytet na skrzyżowaniach.
Tramwaje na liniach nieobciążonych
Typowa trakcja tramwajowa nadal będzie funkcjonować na nieobciążonych ruchem relacjach. Jak najbardziej możliwy jest ruch mieszany: tramwaje dalej będą mogły kursować po liniach obsługiwanych przez system premetra, jednakże będą musiały korzystać z inaczej rozlokowanych przystanków ze względu na różnice w wysokości peronów. Klasyczne tramwaje pozostaną dla przykładu w korytarzu wzdłuż linii metra. Podczas wprowadzania systemu funkcjonować będzie ruch mieszany- na wspólnym torowisku będą kursować zarówno tramwaje, jak i składy premetra. Tory będą współużytkowane, jednakże obie sieci będą korzystać z inaczej rozlokowanych przystanków. Dobra konstrukcja rozkładów jazdy obu środków komunikacji spowoduje iż znacznemu zwiększeniu ulegnie prędkość komunikacyjna (docelowa prędkość komunikacyjna dla premetra to ok. 28- 30 km/h), a oba systemy nie będą się wzajemnie blokować na torowiskach.
Pierwsze linie premetra (propozycja):
Linia M2:
Okęcie- Lipowczana- Hynka- Rakowiec SKM - Borotyńskiego- Hale Banacha- Wawelska- Plac Narutowicza- Plac Zawiszy- Dw. Centralnu- Centrum- Nowy Świat- Rondo Waszyngtona- Międzynarodowa- Kinowa- Rondo Wiatraczna- Wspólna Droga- Żółkiewskiego- Gocławek
Linia M3:
Rondo Wiatraczna- Terespolska- Bliska- Zieleniecka- Kijowska- Wileńska SKM- Park Praski- Stare Miasto- Metro Ratusz- Kino Femina- Okopowa- Rondo Daszyńskiego- Plac Zawiszy- Pl. Narutowicza.
Linia M4:
Górczewska- Klemensiewicza- Bemowo Ratusz- Hala Wola- Synów Pułku- Fort Wola- Sowińskiego- Kasprzaka SKM- Płocka- Okopowa- Kino Femina - Ratusz- Stare Miasto - Park Praski- Wileńska SKM
Fot. Linie w pierwszej kolejności przebudowane na standard premetra- lekkiej kolei miejskiej - propozycja

2. METRO
Linia I dotrze aż na Tarchomin, i poprowadzona będzie już na powierzchni. Możliwa jest też odnoga do Łomianek. Linia II: Z uwagi na obficie występującą kurzawkę (pojecie geologiczne oznaczające galaretowaty, drobnoziarnisty luźny osad, np. piasek lub muł wymieszany z wodą, słabo związany z gruntem) oraz konieczność stosowania bardzo kosztownych technik dla budowy metra głębokiego (budowa odcinka pod Wisłą została z tych przyczyn zarzucona w 1953 roku) uznaje się obecny projekt budowy linii II za obarczony nadzwyczaj dużym ryzykiem. Dopiero po szerszych badaniach geologicznych możliwe jest stwierdzenie iż inwestycja ta ma szanse realizacji.
Nie będą kontynuowane prace planistyczne nad obecnym przebiegiem II linii metra. Obecny przebieg linii jest poprowadzony błędnie- w centrum miasta przebieg metra wręcz pokrywa się z przebiegiem istniejących lub planowanych linii SKM, większość stacji się pokrywa, z różnicami w lokalizacji nie przekraczającymi 1000 – 1500 metrów. Ponadto, na 27 jej planowanych stacji, jedynie 7 leży na obszarach oddalonych od istniejących lub planowanych linii SKM. II linia metra w obecnym kształcie to marnotrawstwo rzędu 1,5- 2 miliardów PLN licząc po kosztach budowy nowej infrastruktury na odcinku gdzie dubluje się z istniejącymi, acz słabo wykorzystanymi istniejącymi liniami. Prace planistyczne nad II linią metra musza zostać rozpoczęte na nowo.
Fig. Pokrywanie się II linii metra z istniejącymi i planowanymi liniami SKM
(opr. na podkładzie z wikimediów:
http://upload.wikimedia.org/ )
Nowa koncepcja II linii metra
Druga linia metra będzie mieć charakter premetra. Będzie wykonana w technologii spójnej z systemem tramwajowym. Pobiegnie zarówno na powierzchni (w okolicach Dw. Centralnego, a także przez Wisłę), jak i w tunelach ((pod ul. Świętokrzyską, Krakowskim Przedmieściem, etc). Wówczas możliwe będzie jej zespolenie z kilkoma liniami premetra powstałego z przebudowy systemu tramwajowego. Wówczas II linia metra będzie obsługiwana przez wagony premetra kursujące w kilku relacjach.
Inny przebieg
Jest mało prawdopodobne, by linia ta przebiegała dalej w tych samych korytarzach (tzn. do wschodniej części miasta). Jeśli analizy potoków pasażerskich potwierdzą taką potrzebę, to prawdopodobny jej nowy przebieg w centrum połączy wszystkie ważne dworce. Linia pobiegnie wówczas na trasie: Dw. Centralny- Świętokrzyska- Kr. Przedmieście- Port Praski- Dw. Wileński- Dw. Wschodni i dalej wg pierwotnego planu. Od Mariensztatu do Dw. Wileńskiego możliwy jest jej przebieg płytko pod powierzchnią ziemi (np. przez teren parku praskiego). Nie będzie wówczas drążony tunel pod Wisłą, zaś nowy most przez Wisłę dla metra będzie dwupoziomowy, na górnym poziomie znajdzie się kładka dla pieszych i rowerzystów.
Nowe serce miasta- Port Praski razem z Krakowskim Przedmieściem
Zadaniem górnego poziomu: części pieszej tego mostu, będzie ożywienie bulwarów i promenad nadwiślańskich, rozwój portu praskiego jako odpowiednika z sukcesem ożywionych londyńskich doków, oraz zespolenie tych rozciętych rzeką części miasta (portu oraz starego miasta) dla spacerowiczów, tworząc tym samym nowe, skupione nad rzeką, centrum miasta. Proponowana jest także nowa stacja metra, Port Praski. Stacja usytuowana na Krakowskim Przedmieściu pozwoli ożywić to komunikacyjnie zapomniane dawne centrum miasta. Kolejna stacja linii II może powstać też na Mariensztacie, w pobliżu nabrzeża Wisły.
To metro oraz most pieszy pozwolą zespolić historyczne centrum Warszawy z „dokami”, jego nowym odpowiednikiem po drugiej stronie rzeki. Warszawskie „doki” będą dzielnicą barów, kawiarń, pubów, klubów, zadrzewionych nadrzecznych bulwarów i promenad. Istniejące drzewa zostaną wkomponowane w nową formę przyszłej wschodniej części centrum miasta. Nowy most pieszy (kładka) przez Wisłę powstanie w okolicach Nowego Miasta (ul. Mostowa/ Boleść) i będzie to częściowa rekonstrukcja historycznego mostu przez tą rzekę. Będzie ona stanowiła nową atrakcję turystyczną miasta.
Ograniczenie ruchu samochodowego w nowym centrum
Ograniczony zostanie ruch na Wybrzeżu Gdańskim, Kościuszkowskim oraz Wybrzeżu Szczecińskim. Podobnie jak w wielu miastach USA czy Europy, aby przybliżyć miasto do rzeki konieczna jest eliminacja degenerującego tkankę miejską ruchu samochodowego i pełne postawienie na czynniki miastotwórcze: metro (lub premetro), komunikację miejską oraz ruch pieszy. Nie jest możliwe pozostawienie tu intensywnego ruchu samochodowego jeśli ta część miasta ma powrócić do dawnej roli jego centrum. W miejscu terenów dziś pochłoniętych przez terenochłonny transport samochodowy pojawią się nowe budynki, powstanie nowa dzielnica nadrzeczna. To właśnie w miejscu dawnych ciągów komunikacyjnych po obu stronach rzeki wyrośnie nowe serce miasta.
Rys. Propozycja nowego przebiegu II linii metra przez centrum
3. WARSZAWSKA SZYBKA KOLEJ MIEJSKA
Na temat SKM w Warszawie napisano już dość dużo, niemniej rozwój sieci się wlecze. Przez pierwszy rok działalności źle poprowadzona linia SKM omijała centrum miasta, przewożąc pasażerów jedynie pomiędzy stacjami na przedmieściach, i tylko nieliczne, bardzo rzadkie kursy docierały do centrum. Dopiero zmiana trasy na bardziej popularną spowodowała przesiadkę mieszkańców na ten środek transportu. Mimo tego iż na dobre SKM rozpoczęła swoją działalność na kilka miesięcy przed wyborami, a więc z ponad 3-letnim poślizgiem,
Zieloni przewidują inny system wprowadzania SKM. Na konkretne linie będą ogłaszane przetargi dla przewoźników, dzięki czemu cały proces będzie przebiegał szybciej, i to problemem operatorów będzie nabycie taboru.
Kolej powiezie 15 % ruchu w mieście
Wzorem innych aglomeracji Europy i świata, Warszawa zyska system kolei podmiejskiej typowy dla Berlina, Monachium czy Hamburga. To nie metro, lecz SKM będzie głównym środkiem transportu aglomeracji. Dzieje się tak dlatego iż Warszawa już odziedziczyła historycznie infrastrukturę o wielomiliardowej wartości, która jednakże dotychczas w bardzo małym stopniu była wykorzystana dla ruchu miejskiego. Wg sondaży, koleją w mieście podróżowało jeszcze niedawno poniżej 1 % badanych. Możliwym wydaje się, wzorem Trójmiasta, osiągnięcie w przeciągu 3 lat co najmniej 15- % udziału kolei miejskiej w strukturze przewozów Warszawy.
Wyłączenie ruchu regionalnego z obsługi aglomeracji
Nastąpi segmentacja rynku. Pociągi regionalne nie będą kursować linią średnicową po torach miejskich. Bez wyjątku będą kursować po torach przeznaczonych dla ruchu dalekobieżnego przez stację Warszawa Centralna. Zatrzymują się jedynie na wybranych przystankach w obrębie aglomeracji, zamiast na wszystkich, jak dotychczas.
Ostatnie postoje pociągów regionalnych dojeżdżających do Warszawy będą miały miejsce w miejscowościach w których możliwa byłaby przesiadka na jedną z linii przyszłego systemu SKM: Grodzisk Mazowiecki, Piaseczno, Legionowo, Wołomin, Otwock, Mińsk Maz./ Sulejówek. Pociągi linii regionalnych korzystałyby z dworców dalekobieżnych Centralnego, Zachodniego i Wschodniego.
Szynobusy tylko na początku
W początkowym etapie wykorzystane zostaną wagony motorowe (szynobusy) oraz tabor ezt (elektryczne zespoły trakcyjne). Użycie szynobusów, których wiele posiada samorząd woj. mazowieckiego niemal ich nie użytkując (obiegi rzędu 100 km dziennie), jest rozwiązaniem prowizorycznym. Po wykształtowaniu się stałych potoków pasażerskich będą one zastąpione pojazdami o napędzie elektrycznym. Niemniej to właśnie użycie autobusów szynowych umożliwi uruchomienie SKM w dość szybkim okresie czasu, bowiem cała infrastruktura istnieje obecnie. Użycie szynobusów planowane jest tylko na liniach niezelektryfikowanych. Po okresie tymczasowej eksploatacji na terenie aglomeracji warszawskiej oraz do czasu zakupu nowego bądź modernizacji istniejącego taboru szynobusy zasilą połączenia regionalne.
Rys. Schemat połączeń SKM do końca roku 2008
Częstotliwość ruchu linii szybkiej kolei miejskiej
1. Kierunek Wołomin (nazwa własna linii: Linia Kolei Petersburskiej)
Na odcinku Wołomin- W-wa Wileńska wprowadzony zostanie ruch cykliczny co 20 minut z wykorzystaniem autobusów szynowych w godzinach szczytu zastąpionych pojemniejszymi składami ezt. W ten sposób powstaje linia S4.
Pociągi na trasie do Małkini kursujące co 60 minut zostają bez wyjątku przekierowane na trasę przez Zielonkę Bankową. Na odcinku (Tłuszcz)- Wołomin- Warszawa Zachodnia przez Zielonkę Bankową są wzmocnione ezt kursującymi w tej podmiejskiej relacji co 30 minut. W ten sposób powstaje linia S2 obsługująca ruch na odcinku Wołomin- Warszawa Śródmieście.
2. Kierunek Legionowo (nazwa własna linii: Linia Kolei Nadwiślańskiej)
Na odcinku Warszawa Gdańska- Warszawa Praga- Legionowo ewentualnie może zostać wprowadzona linia SKM obsługiwana co 20 minut oparta na autobusach szynowych, w godzinach szczytu zamienianych na ezt. Nosi oznaczenie S5.
3. Kierunek Otwock (nazwa własna linii: Linia Kolei Nadwiślańskiej)
Na odcinku południowym Kolei Nadwiślańskiej, czyli relacji Warszawa Wschodnia- Otwock pociągi kursują co 30 minut jako S6. Możliwe będzie wprowadzenie na odcinku W-wa Wschodnia - Warszawa Falenica zagęszczenia taktu do 15 minut, a pomiędzy kursami S6 kursowałaby linia S8 z 30-minutową częstotliwością.
Niektóre pociągi S6 kursują w relacji przedłużonej z Otwocka do Pilawy, tworząc na tym odcinku takt 60-minutowy. Pociągi pospieszne zostają przekierowane na linię przez Pilawę i Mińsk omijającą Otwock i jednotorowy odcinek Otwock- Pilawa.
4. Linia Kolei Obwodowej
Na odcinku Warszawa Gdańska- Warszawa Wola zostają wprowadzone kursy autobusów szynowych tylko w tej krótkiej relacji. Linia kursuje z częstotliwością co 10- 20 minut. Nosi ona oznaczenie S3. W przypadku znacznego wzrostu potoków pasażerskich wprowadzony zostaje tabor ezt. Zalecane jest przedłużenie tej relacji do stacji Warszawa Wschodnia, a następnie jej obsługę taborem ezt i z czasem wprowadzenie jej na linię Kolei Średnicowej lub doprowadzenie jej do dawnego Dworca Głównego.
5. Linia Kolei Średnicowej
Kursują na niej linie S2, S6, (w przyszłości: S7,S8)
6. Linia Warszawskiej Kolei Dojazdowej
Linia WKD zostaje przemianowana na S9 oraz S10 zależnie od realizowanej relacji. S16 będzie kursować na trasie Puszków- Komorów (wykorzystany zostanie wagon motorowy), i może być przedłużona aż do Dw. Gdańskiego przez W-wę Gołabki i Obwodnicę Towarową.
7. Kierunek Piaseczno (nazwa własna linii: Linia Kolei Radomskiej)
Linia Kolei Radomskiej początkowo pozostaje bez zmian. Wprowadzona zostanie jedynie linia tymczasowa S5 obsługująca ruch autobusem szynowym na trasie Terminal Lotniczy (wykorzystana zostanie niezelektryfikowana bocznica towarowa dochodząca pod sam budynek terminalu)- Warszawa Okęcie- Warszawa Wschodnia (lub Warszawa Główna). Częstotliwość kursowania to 20 minut. Po otwarciu odnogi linii do nowego terminalu wprowadzona zostanie stała linia kursująca do portu lotniczego wykorzystując składy ezt.
W drugim etapie reformy na odcinku z Warszawy Zachodniej do Piaseczna wprowadzony zostaje takt 30-minutowy. Linia nosi oznaczenie S14 i jest przedłużeniem linii SKM z Tłuszcza lub Wołomina do Warszawy przez Zielonkę Bankową. Zatrzymuje się na wszystkich przystankach pośrednich pomiędzy Piasecznem a Warszawą. Dzięki dodaniu ekspresów regionalnych możliwe jest uzyskanie 15-minutowego taktu na odcinku Piaseczno- Warszawa.
8. Kierunek Grodzisk Maz. (nazwa własna linii: Linia Kolei Warszawsko-Wiedeńskiej)
Na torach podmiejskich linii Kolei Warszawsko-Wiedeńskiej na odcinku Grodzisk Mazowiecki- Pruszków pociągi kursują co 30 minut (linia S6 z Otwocka do Grodziska Maz.), a na odcinku Pruszków -Warszawa wprowadzony zostaje takt 15-minutowy. Kursują tutaj naprzemiennie linie S6 i S2.
9. Kierunek Wesoła/ Mińsk Maz. (nazwa własna linii: Linia Kolei Terespolskiej)
Do stacji Warszawa Rembertów lub Wesoła kursuje linia S2. Ponadto takt dogęszcza linia S14 (z Tłuszcza lub Wołomina do Warszawy przez Zielonkę Bankową) gdy ona powstanie.
10. Kierunek Sochaczew (nazwa własna linii: Linia Kolei Warszawsko- Kaliskiej)
Brak linii SKM w pierwszej fazie projektu. Pociągi linii do Mińska Maz. są połączone w jedną relację z pociągami do Sochaczewa i Łowicza i kursują przez centrum Warszawy po torach dalekobieżnych. W przyszłości możliwa jest relacja SKM na torach Kolei Kaliskiej kończąca bieg w Ożarowie o częstotliwości co 30 minut. Konieczna może być budowa nowego toru od stacji W-wa Gołąbki.
11. Zachodnia Obwodnica Towarowa
Wprowadzone zostaną linie SKM po torach towarowych: linia S8 Warszawa Gdańska- a Warszawą-Gołąbki z nowymi stacjami Jelonki, Górce, Dywizjonu 303 i Połczyńska. Obsługa ruchu w cyklu 20-minutowym początkowo spalinowymi autobusami szynowymi. Poprzez stację Odolany (zmiana kierunku ruchu) linia w dalszej przyszłości wjedzie na linię średnicową a następnie linię Kolei Obwodowej i stworzy pierścień.
Jako S12 obsługiwana będzie linia Dworzec Gdański- Jelonki- Huta Luccini. Dodatkowa możliwa linia to S16 kursująca na trasie Komorów- Pruszków- Warszawa Ursus Płn.- Jelonki- Warszawa Gdańska, lub też kursująca do Dworca Warszawa Główna.
Rozwój w przyszłości
Koncepcję rozwoju sieci SKM ilustruje poniższa pobieżna, niedokładna mapa.

5. KOLEJE REGIONALNE WOKÓŁ MIASTA
Po oddzieleniu ruchu miejskiego do osobnych relacji o większej liczbie przystanków i wyższych częstotliwościach, linie regionalne nie będą się zatrzymywać na mniejszych przystankach w obrębie Warszawy. Ponadto zostanie wprowadzona nowa kategoria pociągów regionalnych, nie zatrzymujących się na mniejszych przystankach osobowych i zorientowanych na szybkie połączenia z Warszawy do ponad 100-tysięcznych miast woj. Mazowieckiego oraz tych obszarów wokół Warszawy, gdzie ze względu na mniej korzystny układ linii kolejowych konieczne jest osiągnięcie możliwie krótkiego czasu przejazdu. Będą to tzw. „ekspresy regionalne”, identyczne jak w wielu innych aglomeracjach Europy. Ich główną charakterystyką będzie wysoka prędkość podróży oraz rzadsze postoje.
Rys. Proponowany schemat połączeń ekspresami regionalnymi (kolor zielony) na terenie woj. Mazowieckiego w pierwszym etapie reaktywacji systemu transportu publicznego woj. Mazowieckiego. Linie w kolorze czarnym oznaczają zwykłe połączenia poc. osobowymi.
Ekspres regionalny do obsługi linii Skierniewice- Grodzisk Mazowiecki-W-wa
Wprowadzony zostaje ekspres regionalny obsługujący wszystkie przystanki i stacje na odcinku Skierniewice- Grodzisk Mazowiecki, a następnie kursujący z pominięciem wszystkich stacji podmiejskich od Grodziska do Warszawy. Ekspres regionalny tej linii nosi oznaczenie RE2, kursuje co 60 minut, przez centrum Warszawy przejeżdża torami dalekobieżnymi i kontynuuje dalej relację w kierunku Dęblina.
Ekspres regionalny do obsługi linii Radom- Warka- (Piaseczno) -W-wa
Wprowadzony zostaje ekspres regionalny zatrzymujący się na wszystkich przystankach pomiędzy Radomiem i Piasecznem i pomijający wszystkie przystanki pośrednie od Piaseczna do Warszawy Zachodniej a następnie kursujący po torach dalekobieżnych linii średnicowej. Pociągi tej linii noszą oznaczenie RE3 i kursują co 60 minut. Co drugi pociąg zatrzymuje się na wszystkich stacjach pomiędzy Piasecznem a Warką oraz pomija stacje od Warki do Radomia. Naprzemienny pociąg pomija przystanki od Warki do Piaseczna i zbiera pasażerów z lokalnych stacji odcinka Radom- Warka.
Ekspres regionalny do obsługi linii Dęblin- Pilawa-W-wa
Kursują regionalne ekspresy dla obsługi odcinka Dęblin- Pilawa. Od Pilawy albo od Otwocka (jeśli pojadą linią Kolei Nadwiślańskiej) nie zatrzymują się na stacjach pośrednich aż do stacji Warszawa Wschodnia. Do stacji Warszawa Zachodnia kursują torami dalekobieżnymi linii średnicowej. Noszą numer RE2.
Ekspres regionalny do obsługi linii Tłuszcz- Radzymin-Legionowo-W-wa
Proponuje się zamianę uruchomionej linii do Nieporętu i Radzymina na linię tzw. ekspresu regionalnego. Linia nosiłaby oznaczenie RE1 i obsługiwana byłaby z ruchem cyklicznym co 120 minut. Pociągi kursowałyby jak osobowe przyspieszone z Warszawy Gdańskiej do Legionowa bez postojów pośrednich. Dopiero od Legionowa do Radzymina zatrzymywałyby się na przystankach pośrednich.
Czas podróży z Radzymina do Warszawy Gdańskiej uległby skróceniu z obecnych 59 minut do 45 minut, i stałby się konkurencyjny z innymi środkami transportu. Dodatkowo możliwe jest uruchomienie kursów przyspieszonych Radzymin- Warszawa Gdańska zatrzymujących się jedynie w Legionowie i Nieporęcie, z czasem przejazdu ok. 35 minut. Dworzec w Radzyminie znajduje się 10 minut marszu od centrum miasta. Kolej w relacji do tego miasta może osiągnąć duży udział w rynku.
Ekspres regionalny do obsługi linii Warszawa- Kutno- Płock
Zależnie od porozumienia z władzami woj. Łódzkiego wprowadzony zostanie ekspres regionalny do Płocka przez Kutno. Wykorzystanie do maksimum dostępnej prędkości podróży pozwoli skrócić czas podróży do 1 godz. 50 lub 2 godz. 10 minut tylko z postojami w Kutnie i Gostyninie. Odcinek Płock- Kutno musiałby zostać zmodernizowany i dostosowany do prędkości 120 km/h. Gdyby zaś jego prędkość rozkładową podniesiono do 160 km/h, wówczas podróż z Warszawy do Płocka zajęłaby półtorej godziny.
Linie lokalne i wznowienia ruchu na Mazowszu
Proponuje się wykorzystanie autobusów szynowych lub ezt (zależnie od popytu) do wznowienia ruchu na następujących liniach tak by umożliwić dotarcie z Warszawy do większości miast regionu. Proponowane linie do reaktywacji to:
Siedlce- Sokołów Podlaski (ruch co 60 minut na przesiadkę do W-Wy),
Małkinia – Ostrów Mazowiecka (ruch co 60 minut na przesiadkę do W-Wy),
Ostrołęka- Łomża (ekspres regionalny, przyspieszony na odcinku Ostrołęka – Warszawa, ruch co 120 minut),
Warszawa- Konstancin-Jeziorna (ekspress regionalny, ruch co 60 minut z wykorzystaniem bocznicy do elektrociepłowni. Możliwy terminal w Warszawie- Dworzec Warszawa Główna).
Piaseczno- Grójec (reaktywacja podmiejskiej linii kolejowej o rozstawie toru 1000 mm z wykorzystaniem szynobusu posiadanego przez lokalny samorząd Piaseczna)
Warszawa-Góra Kalwaria (ekspress regionalny przez Piaseczno z ruchem co 60 minut. Dworzec w Górze Kalwarii znajduje się 15 minut marszu od centrum miasta)
Sochaczew- Chodaków (linia podmiejska na najpopularniejszej relacji tego rozciągniętego miasta).
6. AUTOBUSY
W centrum miasta przystanki autobusowe będą nieporównanie częściej rozlokowane- co 250- 400 metrów. Zidentyfikowane zostaną obszary centrum miasta odległe o kilometr i więcej od najbliższego przystanku. "Białe plamy" zostaną wypełnione ofertą poprzez zmianę organizacji ruchu i zmianę tras wielu linii. Nastąpi wielka rewolucja w siatce transportowej miasta, której nie dokonywano od czasów upadku komunizmu. Autobusy przestaną dublować tramwaje i pojadą ulicami bez torowisk tramwajowych.
Częstotliwości kursowania ulegną znacznemu zwiększeniu, wytyczone zostaną buspasy (pasy drogowe tylko dla autobusów), tak by te nie stały w korkach. Autobusy będą miały za zadanie podwozić mieszkańców do najbliższych węzłów przesiadkowych na metro, premetro i SKM. Rolę szybkiej komunikacji miejskiej przejmie premetro lub SKM wszędzie gdzie jest to możliwe.
7. ŚCIEŻKI ROWEROWE
Aż 40 % mieszkańców Kopenhagi dojeżdża do pracy na rowerze. W Warszawie chcemy osiągnąć choć ułamek tych proporcji. Całe miasto zostanie połączone sieci ścieżek rowerowych. Najpierw ścieżki pojawią się w centrum miasta, poprzez odebranie części terenu zajętego przez motoryzację indywidualną. Później fragmenty ścieżek istniejące już na terenie miasta będą łączone w spójną całość. Obecnie w Warszawie jest około 200 km dróg rowerowych rocznie, ta ilość będzie się zwiększać każdego roku o dodatkowe 150 km, na co przeznaczać będziemy 30 mln PLN rocznie (starając się by jak największa część środków pochodziła ze źródeł zewnętrznych). Na większości ulic wydzielimy pasy dla rowerów. Na szerszą skalę w centrum miasta będą stosowane tzw. kontrapasy. Większe znaczenie niż dotychczas będzie miało bezpieczeństwo rowerzystów w ruchu.
8. BEZPIECZEŃSTWO RUCHU DROGOWEGO
Do roku 2010 70 % wszystkich ulic Warszawy będą to ulice z ruchem uspokojonym progami spowalniającymi oraz innymi rozwiązaniami z zakresu nowoczesnej inżynierii ruchu drogowego.